Bien Logo

Diese 5 Persönlichkeitstypen schlafen am schlechtesten – Bist du dabei?

Adrienne Szendrey3 Min. Lesezeit
Teilen:
Diese 5 Persönlichkeitstypen schlafen am schlechtesten – Bist du dabei? — Gesundheit
In diesem Artikel

Es überrascht wohl kaum jemanden, dass Menschen, die zu Stress und Ängsten neigen, schlechter schlafen. Holländische Forscher haben nun aber gezeigt, dass nicht nur diese Eigenschaften beeinflussen, wie gut wir ruhen, sondern auch andere Persönlichkeitsmerkmale eine Rolle spielen. Wenn du zu einem der folgenden Persönlichkeitstypen gehörst, könnten Schlafprobleme bei dir wahrscheinlicher sein.

Die Forscher des Niederländischen Instituts für Neurowissenschaften haben untersucht, welche gemeinsamen Persönlichkeitsmerkmale bei 2224 Menschen mit chronischem Schlafmangel auftreten. Daraus leiteten sie ab, dass etwa fünf Persönlichkeitstypen besonders häufig mit Schlafproblemen kämpfen.

1. Sehr gestresste Menschen

Es überrascht nicht, dass die erste Kategorie aus sehr gestressten Menschen besteht, die zu Depressionen neigen, vor dem Schlafengehen am aktivsten sind und oft ängstlich sind.

Sie sind am stärksten von Schlaflosigkeit bedroht und werden wahrscheinlich im Laufe ihres Lebens mit Schlafproblemen kämpfen.

2. Menschen, die empfindlich auf äußere Reize reagieren

In die zweite Kategorie fallen Menschen, die ähnlich wie die erste Gruppe zu Stress neigen, aber auch positive Gefühle und eine glücklichere Lebenseinstellung zeigen. Sie sind gefährdet, weil sie vor dem Schlafengehen am aktivsten sind und sehr empfindlich auf äußere Reize reagieren. Diese Menschen leiden an sogenannter psychophysiologischer Insomnie – sie stressen sich wegen der Schlaflosigkeit selbst und können deshalb nicht einschlafen.

3. Unglückliche und pessimistische Menschen

Der dritte Typ ist extrem unglücklich und sensibel, sehr pessimistisch, was ihren Schlafzyklus beeinflusst. Obwohl sie Schwierigkeiten haben, positive Gefühle zuzulassen, sind sie weniger depressionsanfällig als die erste Gruppe.

4. Menschen, die alles überdenken

Der vierte Typ lässt sich am besten so beschreiben, dass sie alles überdenken: Sie stressen nicht so sehr, sondern grübeln über verschiedene Lebensereignisse wie finanzielle oder Beziehungsprobleme.

Sie schlafen nur schlecht, wenn sie etwas beschäftigt, dann fällt es ihnen aber sehr schwer, einzuschlafen.

Interessanterweise zeigen Statistiken, dass sie in der Kindheit eher traumatische Erfahrungen gemacht haben und von negativen Lebensereignissen stärker betroffen sind.

5. Gemischte Typen

Zur fünften Kategorie gehören Menschen, die ähnlich wie die vierte Gruppe zu Stress durch Lebensereignisse neigen, aber viel weniger stark. Sie sind weniger motiviert und nehmen die Dinge eher gelassen, leiden aber trotzdem oft an Schlaflosigkeit – meist in ihren 40ern. In der Jugend haben sie normalerweise keine Probleme mit dem Schlaf.

Diese Ergebnisse überraschen nicht wirklich: Wer gestresster ist, zu Depressionen neigt oder grundsätzlich negativer denkt, schläft meist schlechter und weniger als jemand, der gelassener ist. Wenn du kannst, lohnt es sich, daran zu arbeiten – auch wenn bei ernsten psychischen Erkrankungen positive Gedanken allein nicht reichen, hilft es, wenn du bei einfachem Stress versuchst, dich auf das Positive zu konzentrieren statt auf die Probleme. Dein Gehirn wird dir die Erholung danken!

Passende Artikel

7 Gründe, warum dein Körper nicht mit deinem Lebensstil mithalten kann – obwohl du es versuchst — Gesundheit

7 Gründe, warum dein Körper nicht mit deinem Lebensstil mithalten kann – obwohl du es versuchst

Du gibst dein Bestes, aber dein Körper streikt trotzdem? Diese 7 Ursachen erklären, warum dein Körper nicht mitkommt – und was du dagegen tun kannst.

Isabella Schmidt
Darauf achtet kaum jemand beim Magnesium-Kauf – dabei ist es entscheidend — Gesundheit

Darauf achtet kaum jemand beim Magnesium-Kauf – dabei ist es entscheidend

Nicht jedes Magnesiumpräparat ist gleich: Die verschiedenen Formen wirken unterschiedlich – und nur die richtige hilft wirklich bei deinem Problem.

Isabella Schmidt
Warum kommt nach dem Fressanfall sofort das schlechte Gewissen? — Gesundheit

Warum kommt nach dem Fressanfall sofort das schlechte Gewissen?

Kontrollverlust beim Essen kennt fast jeder – doch warum folgt danach so oft das schlechte Gewissen? Was wirklich dahintersteckt und wie du den Kreislauf durchbrichst.

Isabella Schmidt
Reizbarkeit, schlechter Schlaf, Konzentrationsprobleme: Was die Hitze wirklich mit deiner Stimmung macht — Gesundheit

Reizbarkeit, schlechter Schlaf, Konzentrationsprobleme: Was die Hitze wirklich mit deiner Stimmung macht

Die Hitze kommt – und mit ihr kommt die schlechte Laune. Warum du morgens gut drauf bist, mittags explodierst und abends völlig leer bist, hat einen klaren Grund.

Margarete Wolf
7 Dinge, die deine Verdauung auf Reisen durcheinanderbringen — Gesundheit

7 Dinge, die deine Verdauung auf Reisen durcheinanderbringen

Reisen ist aufregend – aber dein Körper reagiert oft anders als erwartet. Diese 7 Faktoren belasten die Verdauung unterwegs am häufigsten.

Inez Schneider
Warum intensives Training nicht für jeden funktioniert – dein Nervensystem steckt dahinter — Gesundheit

Warum intensives Training nicht für jeden funktioniert – dein Nervensystem steckt dahinter

Harder training doesn't always mean better results. Dein Nervensystem entscheidet, ob intensives Training dir hilft oder schadet – und das wird oft völlig unterschätzt.

Emilia Groß