Oft hört man, dass Glück eine Entscheidung ist – und viele sagen, das gilt auch für Unglück.
Der ständige Vergleich
Ein englisches Sprichwort sagt: Vergleichen ist der Dieb der Freude – und das stimmt. Menschen, die resigniert sind, vergleichen ihr Leben gern mit dem anderer. Das führt garantiert zu Frust, denn es gibt immer jemanden, der schöner, jünger, erfolgreicher ist oder ein größeres Haus und ein besseres Auto hat.
In der Komfortzone bleiben
Wer ständig Sorgen hat, verlässt selten seine Komfortzone. Es ist sehr selten, dass er sich neue Ziele setzt, und Herausforderungen meidet er, wo es geht. Persönliche Entwicklung braucht echten Veränderungswillen – doch der fehlt hier oft. Ein Grund dafür ist das sogenannte „erlernte Hilflosigkeit“: Selbst wenn sich Chancen bieten, nutzt man sie nicht, weil man glaubt, es würde sowieso nicht klappen.
Passivität
Die meisten unglücklichen Menschen ernähren sich schlecht und bewegen sich kaum. Sport setzt Endorphine frei und tut gut – das weiß man. Viele, die chronisch schlecht gelaunt sind, trainieren nicht, bewegen ihren Körper kaum und meiden die Natur. Würden sie das ändern, wären sie wahrscheinlich zufriedener mit ihrem Leben.
Mit dem Gesicht zur Vergangenheit
„Früher war alles besser!“
Das ist das Motto vieler unglücklicher Menschen, denn sie leben gern in der Vergangenheit. Sie sehnen sich nach ihrer jugendlichen Frische, ihrem schlanken Körper und klammern sich an vergangene Erfolge. Gleichzeitig erinnern sie sich oft an schlechte Erfahrungen und klagen über die Ungerechtigkeiten des Lebens. Für die Zukunft sind sie meist pessimistisch – und den Moment genießen sie keinesfalls.

Der ewige Märtyrer
Jeder kennt mindestens so jemanden: Er gerät immer in Situationen, in denen es ihm schlecht geht. Er sagt negative Dinge voraus, um sich beklagen zu können, und wenn diese dann eintreten – wie eine selbsterfüllende Prophezeiung – fühlt er sich bestätigt. Dieser Typ lebt, um unzufrieden zu sein, und selbst wenn etwas Gutes passiert, findet er einen Weg, sich zu beschweren.
Keine Vergebung
Er kann nicht vergeben. Seine seelischen Lasten und alten Verletzungen trägt er ewig mit sich herum und weigert sich, sie loszulassen. Er gräbt den Streit nie wirklich ein, bleibt in diesen Problemen stecken und verarbeitet sie nie.
Drama erzeugen
Der verbitterte Mensch neigt dazu, wenn gerade kein Drama da ist, selbst eins zu schaffen. So treibt er alle um sich herum weg – und hat damit neuen Grund zum Klagen.

Verantwortung
Von ihm hört man nie, dass er Fehler gemacht hat. Verantwortung übernehmen? Fehlanzeige. Immer ist jemand anderes schuld. Im Mittelpunkt stehen seine Verletzungen, und er sieht die Welt als ungerecht ihm gegenüber – wofür er natürlich nichts kann.
Beschwerdeflut
Er konzentriert sich nur auf das Negative. Er sucht, bis er etwas Schlechtes findet, vergrößert es und jammert, meckert oder klagt bei jedem, der zuhört. Ein ewiger Pessimist, der in jeder Situation das Schlimmste erwartet.
Im Opferstatus gefangen
Bei traurigen Menschen fällt auf, dass sie regelmäßig in der Opferrolle verharren. Sie fühlen sich dauerhaft hilflos und geben anderen oder äußeren Umständen die Schuld für ihre Gefühle, Taten und Lebenslage. Sie tun wenig bis nichts, um aus dieser Situation herauszukommen – denn genau das ist die Opfermentalität: Statt Lösungen zu suchen, bleibt man beim Klagen.











