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Grüner Schleim ist kein gutes Zeichen. Was die Farbe des Schleims über deine Krankheit verrät

Elisabeth Müller3 Min. Lesezeit
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Grüner Schleim ist kein gutes Zeichen. Was die Farbe des Schleims über deine Krankheit verrät — Gesundheit
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Klarer Schleim

Klarer, durchsichtiger Schleim ist völlig normal und ein super Zeichen deines Körpers. Schleim wird ständig produziert, um empfindliche Oberflächen feucht zu halten und ihre Aufgaben zu erfüllen. Er schützt nicht nur vor dem Austrocknen, sondern hält auch Bakterien und Viren fern.

Damit dieser Zustand erhalten bleibt, trinke ausreichend. Achte aber auch auf die Menge des Schleims: Wird es zu viel, kann das auf Allergien oder den Beginn einer Erkrankung hinweisen.

Weißlicher Schleim

Weißlicher Schleim deutet meist darauf hin, dass deine Schleimhäute gereizt, ausgetrocknet und geschwollen sind, was den Schleimfluss einschränkt.

Das kann durch eine Erkältung, eine Naseninfektion, Nahrungsmittelallergien oder einfach durch Dehydrierung verursacht werden.

Gelber Schleim

Gelber Schleim ist ein klares Zeichen für eine Infektion. Egal ob Bakterien oder Viren – dein Immunsystem ist aktiv: Weiße Blutkörperchen kommen, um die Eindringlinge zu bekämpfen.

Nachdem sie ihre Arbeit getan haben, sterben sie ab und werden zusammen mit dem Schleim ausgeschieden – das verleiht dem Schleim die gelbliche Farbe. Das heißt nicht automatisch, dass du sofort Antibiotika brauchst, aber es zeigt, dass dein Körper gegen eine Infektion kämpft, die unter natürlichen Umständen bis zu zwei Wochen dauern kann.

Grüner Schleim

Grüner Schleim ist kein gutes Zeichen. Er entsteht, wenn viele weiße Blutkörperchen im Einsatz sind. Dein Körper kämpft ernsthaft gegen die Infektion. Wenn der Schleim länger als eine Woche grün bleibt oder du Fieber, Schwäche oder andere Symptome hast, könnte externe Hilfe nötig sein.

Grüner Schleim lässt sich oft schwer abhusten und geht häufig mit Husten einher. Hier können schleimlösende Mittel, auch rezeptfrei, in Kombination mit viel Flüssigkeit helfen, die Erkrankung schneller zu überwinden.

Rötlicher Schleim

Rötlicher oder rosafarbener Schleim zeigt, dass das Gewebe verletzt ist. Das kann durch äußere Verletzungen, Dehydrierung, Reizungen oder Allergien ausgelöst werden.

Oft tritt blutiger Schleim nach Überanstrengung auf, etwa wenn du deine Nase zu oft geschnäuzt oder gerieben hast, oder gerade eine ernstere Erkrankung überstanden hast.

Brauner Schleim

Brauner Schleim entsteht, wenn getrocknetes Blut sich mit Schleim vermischt – das kann zwar beunruhigend wirken, ist aber meist harmlos und steht oft im Zusammenhang mit den zuvor genannten Symptomen.

Auch Schmutz oder Staub von außen können braunen Schleim verursachen. Wenn du braunen Schleim abhustest, solltest du aber auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Schwarzer Schleim

Schwarzer Schleim wirkt oft beängstigend, ist aber meist nur auf äußeren Schmutz zurückzuführen. Er tritt häufig auf, wenn du sehr staubige oder verschmutzte Luft eingeatmet hast, die dein Körper wieder loswerden will.

Kannst du die Verfärbung nicht auf äußere Einflüsse zurückführen, suche unbedingt einen Arzt auf. Es könnte auch eine ernsthafte Pilzinfektion dahinterstecken.

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