Mach erstmal nichts
Weniger sagen, mehr fragen!
Achte auf sein Sozialleben!
Lass es spielen – so viel wie möglich!


Nach fünf Jahren Schweigen haben unsere Kinder uns unabsichtlich wieder zusammengebracht – nicht romantisch, sondern als alte Freunde, die wir nie zu sein gewagt hätten.

Wer Kinder nicht für Ergebnisse, sondern für Einsatz, Ausdauer und Charakter lobt, gibt ihnen etwas Dauerhafteres als jedes gute Zeugnis: echtes Selbstvertrauen.

Freies Spielen, Langeweile, weniger Terminkalender: Ein Teil der 90er-Kindheit tut Kindern heute tatsächlich gut. Ein anderer Teil war nie liebevoll, sondern nur laut.

Es macht gute Noten, beschwert sich nie und fällt nicht auf – doch das „unkomplizierte Kind" trägt oft eine schwere Last, die niemand sieht.

Selbstbewusstsein entsteht nicht durch ein einziges großes Gespräch, sondern durch kleine Sätze, die sich mit der Zeit in die innere Stimme deines Kindes einschreiben.

Die meisten Großmütter meinen es nur gut – aber ein beiläufiger Kommentar kann sich tief ins Selbstbild eines Kindes eingraben. Warum diese Sätze so lange nachwirken.

Als Kind hörte ich oft: „Wir bleiben zusammen – wegen euch." Als Erwachsene sehe ich diese Entscheidung mit ganz anderen Augen. Ein persönlicher Rückblick.

Kinderzeichnungen sind zum Verlieben – aber müssen sie wirklich die ganze Wohnung erobern? Warum das Aussortieren keine Sünde, sondern eine wichtige Übung im Loslassen ist.

Meine Tochter war drei, als sie die Diagnose Autismus-Spektrum bekam. Drei Erkenntnisse haben mir geholfen, statt Angst wieder Verständnis zu spüren.

Ein Vater gesteht: Erst beim Sorgerechtsverfahren merkte er, dass er seinem Sohn alles geben wollte – nur nicht das Wichtigste: einfach da zu sein.

Fast jede Mutter, jeder Vater sagt ihn mehrmals pro Woche – gut gemeint, aber mit einer Wirkung, die Kinderpsychologen alarmiert.

Nach fünf Jahren Schweigen haben unsere Kinder uns unabsichtlich wieder zusammengebracht – nicht romantisch, sondern als alte Freunde, die wir nie zu sein gewagt hätten.