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Loslassen oder festhalten? Finde heraus, wie sehr du ein Helikopter-Elternteil bist!

Szabó Erzsébet6 Min. Lesezeit
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Loslassen oder festhalten? Finde heraus, wie sehr du ein Helikopter-Elternteil bist! — Familie

Elterliche Fürsorge ist ein natürlicher Instinkt, doch in modernen Erziehungstrends zeigt sich immer häufiger eine überfürsorgliche Haltung. Dieser Test hilft dir zu erkennen, ob deine Unterstützung wirklich hilfreich ist oder ob du unbewusst die Selbstständigkeit deines Kindes einschränkst!

Jede Antwort A zählt 1 Punkt, B 2 Punkte, C 3 Punkte, D 4 Punkte.
  1. Ich beende oder korrigiere manchmal die Hausaufgaben meines Kindes, wenn ich sehe, dass es allein nicht zurechtkommt.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

2. Ich empfinde die Leistungen meines Kindes – egal ob Erfolg oder Misserfolg – als direkte Rückmeldung zu meiner Eignung als Elternteil.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

3. Ich wäre sogar bereit, mich auf Hochschulebene für mein Kind einzusetzen, falls es ungerecht behandelt wird.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

4. Ich habe versucht, zu beeinflussen, bei welchem Lehrer, in welcher Gruppe oder bei welchem Trainer mein Kind in der Schule oder im Sportverein ist.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

5. Ich sehe es als meine Pflicht an, mich in offiziellen Situationen für mein Kind einzusetzen, wenn ich befürchte, es könnte benachteiligt werden.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

6. Ich habe eine aktuelle Liste mit den schulischen Aufgaben, Tests und Abgabeterminen meines Kindes.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

7. Es belastet mich innerlich, wenn ich nicht genau weiß, wo sich mein Kind gerade aufhält.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

8. Ich bin überzeugt, dass die zukünftigen Erfolge meines Kindes (z. B. bei der Uni-Zulassung) maßgeblich von meiner Organisation abhängen.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

9. Ich kontrolliere regelmäßig, oft mehrmals täglich, die Noten meines Kindes in der Schulplattform.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

10. Wenn ich sehe, dass mein Kind vor einer Herausforderung steht, versuche ich mit allen Mitteln, es vor Enttäuschungen zu schützen.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

11. Es kam vor, dass ich freiwillige Aufgaben oder Schulprojekte für mein Kind erledigt habe.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

12. Ich finde, ein guter Elternteil sollte den Weg für sein Kind ebnen und alle Hindernisse auf dem Entwicklungsweg beseitigen.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

13. Wenn mein Kind Streit mit einem Freund hat, neige ich dazu, den anderen Elternteil anzurufen, um den Konflikt zu klären.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

14. Ich möchte mein Kind vor allen negativen Erfahrungen oder Fehlern schützen, die ich selbst in meiner Jugend gemacht habe.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

15. Ich bin bereit, Lehrkräfte zur Rede zu stellen, wenn ich denke, dass mein Kind eine ungerechte Note bekommen hat.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

16. Es ist mir wichtig, alle Freunde meines Kindes und deren Hintergründe genau zu kennen.

A: Trifft sehr zu
B: Trifft eher zu
C: Trifft weniger zu
D: Trifft gar nicht zu

Auswertung

Wenn Liebe auf Kontrolle trifft (16–28 Punkte)

Mutter trägt ihre Tochter auf dem Rücken

Deine Antworten zeigen, dass du deine Elternrolle vor allem als Schutzschild siehst und fast ständig über deinem Kind kreist, um alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Ob schlechte Noten oder Streit mit Freunden – du bist sofort bereit, die Kontrolle zu übernehmen, weil du Misserfolge oder Schmerzen deines Kindes als Maßstab für deine eigene Eignung als Elternteil empfindest. Obwohl diese tiefe Sorge aus Liebe entsteht, ist es wichtig zu erkennen, dass dein Kind seelisch widerstandsfähig werden muss. Fehler sind keine Katastrophen, sondern die wichtigsten Lehrer auf dem Weg zur Selbstständigkeit!

Unterstützende Präsenz und gesunde Distanz (29–44 Punkte)

Mutter umarmt ihren Teenager-Sohn

Deine Punktzahl zeigt, dass du bewusst zwischen fürsorglicher Aufmerksamkeit und Freiheit balancierst. Du erkennst, wann dein Kind elterliche Unterstützung braucht und wann du einen Schritt zurücktreten solltest, damit es wachsen kann. Du bist da, wenn es wirklich wichtig ist, aber willst das Leben nicht für dein Kind leben. Du vertraust ihm altersgerechte Verantwortung an, sei es beim Lernen oder im Umgang mit Konflikten. In stressigen Zeiten, wie Prüfungen oder Schulwechsel, spürst du vielleicht den Drang, mehr Kontrolle auszuüben. Versuche dann, mit Fragen statt Anweisungen zu unterstützen: Sätze wie „Was denkst du, wäre die beste Lösung?“ fördern die Eigenständigkeit deines Kindes.

Erziehung auf Basis von Vertrauen (45–64 Punkte)

Mutter bringt ihrem Sohn das Radfahren bei

Du glaubst fest daran, dass dein Kind die Herausforderungen des Lebens meistern kann und bewertest deine Elternleistung nicht über Noten oder „Trophäen“. Diese Haltung stärkt das Selbstvertrauen und die innere Motivation deines Kindes, weil es deine Zuversicht spürt. Achte jedoch darauf, dass es sich trotz großer Freiheit nicht alleingelassen fühlt. Da ihr euch nicht über tägliche Aufgaben (Hausaufgaben, Organisation) verbindet, nimm dir bewusst Zeit für wertvolle gemeinsame Erlebnisse und tiefgründige, emotionale Gespräche. Bestärke dein Kind immer wieder darin, dass es auch alleine gut zurechtkommt, du aber jederzeit für es da bist – mit einem guten Rat oder einer Umarmung.

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