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Schlafstörungen bei Schulkindern – und wie Eltern unterstützen können

Isabella Schmidt2 Min. Lesezeit
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Schlafstörungen bei Schulkindern – und wie Eltern unterstützen können — Familie
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Schlaf ist für Kinder nicht nur ein Gerücht, sondern eine wissenschaftlich belegte Grundvoraussetzung. Doch viele Eltern stehen vor der Herausforderung, dass ihr Kind nicht genug oder nicht in einer förderlichen Umgebung schläft. Gerade im Schulalter können Schlafprobleme unangenehm werden, denn neben steigenden schulischen Anforderungen und schneller körperlicher sowie seelischer Entwicklung braucht es ausreichend Erholung.

Das sich täglich regenerierende Gehirn und hormonelle Veränderungen stellen Kinder vor besondere Herausforderungen. Zu wenig Schlaf wirkt sich direkt auf Konzentration, Lernfähigkeit sowie das emotionale und soziale Leben der Kinder aus – betont Dr. Matthew Walker, weltweit anerkannter Schlafexperte.

Häufige Schlafstörungen im Schulalter

Insomnie, also Schlaflosigkeit, ist eine der häufigsten Schlafstörungen bei Kindern. Darauf folgen das Restless-Legs-Syndrom und verschiedene nächtliche Angstzustände.

Solche Probleme entstehen meist durch überfüllte Tagesabläufe, eine ungeeignete Schlafumgebung oder erhöhten Stress bei Kindern – erklärt Dr. Judith Owens, anerkannte Psychologin im Bereich Kinderschlaf.

Wie können Eltern für guten Schlaf sorgen?

Das Wichtigste: Ein Zuhause schaffen, das freundlich und sicher wirkt. Eine feste Schlafroutine, etwa mit Vorlesen oder ruhigem Spielen, hilft Kindern, Körper und Geist zu beruhigen.

Dr. Marc Weissbluth, Experte für Kinderschlaf, betont, dass konsequente Zusammenarbeit von Eltern und Kindern bei der Entwicklung gesunder Gewohnheiten entscheidend ist, um Schlafprobleme zu überwinden.

Psychologische Tipps für besseren Schlaf

Bekannte Psychologen wie Dr. Richard Ferber empfehlen das Üben von Selbstberuhigung – besonders hilfreich für Kinder, die nachts oft wach werden. So lernen sie, alleine wieder einzuschlafen.

Auch die Optimierung der Schlafumgebung ist wichtig: frühzeitiges Ausschalten von Bildschirmen, ein kühles, dunkles Zimmer und möglichst wenig Lärm verbessern die Schlafqualität deutlich.

Wie hilft Kommunikation?

Das Verstehen der Gefühle, Ängste und Eindrücke des Kindes trägt ebenfalls wesentlich zu besserem Schlaf bei. Oft reichen schon kleine Gespräche, damit sich Kinder sicher und geborgen fühlen.

Ein weiterer Tipp: Auf individuelle Bedürfnisse achten. Es gibt keine Einheitslösung, denn jedes Kind ist einzigartig. Verständnis und Flexibilität sind der Schlüssel.

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