Der Ordner
Ich schaute mit tränengefüllten Augen unsere Familienfotos auf seinem Laptop an, als ich einen Ordner fand, der extrem harte Bondage-Sexbilder und Videos enthielt. Das überraschte mich besonders, weil mein Mann im Bett ziemlich langweilig war und jede meiner Ideen abwatschte, wenn ich versuchte, etwas Spannung in unser Eheleben zu bringen.
Das Erbe
Vom Anwalt erfuhr ich, dass weder ich noch unsere zwei Kinder im Testament erwähnt wurden. Die einzige Begünstigte war seine Geliebte, die ebenfalls zwei Kinder hatte. Sie erhielt alle beweglichen Sachen und auch die Lebensversicherungssumme. Wir mussten das Haus verlassen, da mein Mann es noch vor unserer Ehe gekauft hatte, und es begann ein langer und bitterer Rechtsstreit mit der anderen Familie, der bis heute andauert.
Der Neuanfang
Die Familie meines Mannes zeigte Missfallen, als ich fünf Jahre nach seinem Tod wieder zu daten begann. Fünf Jahre Trauer waren ihnen nicht genug, meine Schwiegermutter sagte, das zeige, dass ich ihren Sohn nie geliebt hätte.
Die Beträge
Der Tod meines Mannes hat mich völlig zerstört. Wir waren 25 Jahre zusammen und ich wusste nicht, wie ich ohne ihn leben sollte. Dann sah ich seine Bankkonten ein und erfuhr, dass er täglich beträchtliche Summen für Live-Sexkamerashows ausgab und mehrere Webcam-„Modelle“ hatte, die er auch separat unterstützte. Das war nicht nur ein riesiger Schlag, weil ich es als Betrug empfand, sondern auch, weil wir finanziell in einer schwierigen Lage waren und ich in zwei Jobs arbeitete, damit wir nach Bezahlung der Rechnungen nicht ins Minus rutschten. Währenddessen gab er Geld für Online-Sex aus.

Die Familie
Mein Mann starb jung während einer Operation. Ich schlief zwei Tage im Krankenhaus und ging benommen und mit tränenerfüllten Augen nach Hause. Zuerst dachte ich, ich könnte die Tür wegen Schlafmangels und zitternder Hand nicht öffnen, aber der Schlüssel passte nicht ins Schloss. Ich hörte Geräusche und schaute durchs Fenster. Die Mutter meines Mannes, seine Geschwister und Schwäger waren im Haus und packten unsere Sachen in Kartons. Als ich sie fragte, was sie tun, sagten sie, dass diese Dinge mein Mann gekauft habe und deshalb ihnen gehörten, und ich solle verschwinden.
Gestörte Trauer
Mein Herz zerbrach beim Tod meines Mannes. Er war 48, ich 42, und ich dachte, wir würden zusammen alt werden. Dann fand ich Nachrichten auf seinem Telefon, die eindeutig zeigten, dass er mich betrogen hatte. Nicht nur mit einer, sondern mit mehreren Frauen über Jahre hinweg. Danach wusste ich nicht, wie ich um jemanden trauern sollte, den ich von ganzem Herzen liebte, der mich aber nach seinem Tod so verletzt hatte.
Bittere Erkenntnis
Mein Gehalt gab ich immer meinem Mann, er verwaltete unsere Finanzen und wir hatten alles. Nach seinem Tod stellte sich heraus, dass er online spielsüchtig war und wir seit anderthalb Jahren von Krediten und Darlehen lebten. Die Trauer wurde von unbändigem Zorn abgelöst, den ich bis heute ihm gegenüber empfinde, weil er mich und die Kinder in so eine schreckliche Lage gebracht hat.

Das Tagebuch
Nach seinem Tod packte ich mit schmerzendem Herzen seine Kleidung zusammen, als ich sein Tagebuch fand. Daraus erfuhr ich, dass er mich nie geliebt hatte, aber gegenüber beiden meiner Schwestern „unbändige sexuelle Begierde“ empfand.
Die Entdeckung
Er sagte immer, ich sei verrückt, weil ich eifersüchtig auf seine Ex-Verlobte sei, doch nach seinem Tod fand ich auf seinem Telefon ein Dutzend Nacktfotos von ihr. Keines war alt, das letzte wurde in der Woche vor seinem Tod gemacht.
Die Geliebte
Der erste Schock war der Tod meines Mannes. Der zweite, dass sich herausstellte, dass er jahrelang eine Geliebte hatte. Der dritte, als sich herausstellte, dass die Geliebte schwanger war, und als ich dachte, es könne nicht schlimmer kommen, begann sie zu fordern. Sie wollte nicht nur Geld, sondern auch die persönlichen Sachen meines Mannes. Sie ließ über ihren Anwalt ausrichten, ich solle ihr die Kleidung, Schuhe, Uhren, Zahnbürste, Kamm und andere Gebrauchsgegenstände meines Mannes schicken, unter anderem auch seinen Ehering. Ihrer Aussage nach brauchte sie diese, damit das Kind so „eine Verbindung zu seinem Vater aufbauen kann, den es nicht kennenlernen konnte.“











