Verbessert die Durchblutung
Das Extrakt ist sehr stark: Unverdünnt aufgetragen kann es brennen oder reizen, mindestens aber jucken, stechen und Rötungen verursachen – selbst bei Nicht-Allergikern. Deshalb solltest du es nur als Ergänzung zusammen mit anderen Ölen wie Hagebutte, Jojoba, Mandel oder Kokosöl verwenden. (In eine Tasse Öl genügen ein bis zwei Tropfen Zimt-Ätherisches Öl.)
Antibakterielle Wirkung – ein Segen für die Haut
Zimt im Honig hilft bei der Behandlung von Akne, während ein Tropfen Zimtöl im Olivenöl effektiv gegen kleine Fältchen wirkt. Es lässt das Gesicht voller erscheinen – und sogar die Lippen profitieren davon. Gib zwei bis drei Esslöffel Olivenöl einen Tropfen Zimtöl hinzu und teste die Mischung zuerst auf einem kleinen Hautareal am Unterarm. Wenn keine Rötung auftritt, kannst du sie im Gesicht und auf den Lippen anwenden, aber die empfindliche Haut um die Augen solltest du meiden.
Perfekt für die Mundpflege
Seine antiseptische und antimykotische Wirkung entfaltet sich auch im Mundraum. Verwende es jedoch nur gelegentlich oder als Kur, da es auch die guten, natürlichen Bakterien im Mund zerstören kann. Der Duft ist angenehm und sorgt für frischen Atem. Wichtig: Schlucke die Mischung niemals herunter. Ätherische Öle sind hochkonzentriert und müssen immer verdünnt werden.
Hilft auch bei Erkältung
Zimt ist nicht nur ein toller Immunbooster, sondern hebt auch die Stimmung – deshalb wird es gern in der Aromatherapie eingesetzt. Hast du keinen Diffusor, kannst du das Öl auf ein Stoffkissen oder Trockenblumen träufeln. Meist reicht ein Tropfen, da der Duft sehr intensiv ist. Auch im Badewasser oder im Schaumbad macht es sich wunderbar. Für viele erinnert der Duft von Zimt an Zuhause, Gebäck und Weihnachten. Spannend: In der Geschichte war Zimt zeitweise teurer als Gold.
Erfrischt das Gehirn
Zimt ist also, ob als Extrakt, Pulver oder ätherisches Öl, seit Jahrtausenden ein Schatz der Menschheit.











