Du freust dich auf deinen wohlverdienten Urlaub – und plötzlich liegt eine merkwürdige Spannung in der Luft, sobald du das Thema im Büro ansprichst. Kommt dir bekannt vor?
Die eigenen Pläne mit den Bedürfnissen der Kollegen und des Unternehmens unter einen Hut zu bringen, ist selten einfach. Doch mit ein paar simplen Regeln vermeidest du unangenehme Situationen – und kannst deine Auszeit genießen, ohne dass die Stimmung im Team darunter leidet.
Warum Erholung wirklich zählt
Pause und Freizeit sind nicht nur angenehm, sondern unverzichtbar für die mentale Gesundheit. Wer ständig unter Druck steht, brennt schnell aus – und das wirkt sich nicht nur auf die Leistung aus, sondern auch auf das Verhältnis zu den Kollegen.
Ein gut geplanter Sommerurlaub hilft dir, neue Energie zu tanken und dich wieder auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt.
Plane deinen Urlaub frühzeitig
Einer der besten Wege, Spannungen am Arbeitsplatz zu vermeiden, ist eine frühzeitige Planung. Sprich schon Monate vorher mit deiner Führungskraft, damit die Erwartungen klar sind und deine Kollegen rechtzeitig wissen, wann sie nicht mit dir rechnen können.
Versuche außerdem, den Zeitpunkt mit den Menschen abzustimmen, die in derselben Abteilung arbeiten. So entstehen keine bösen Überraschungen im Kalender.
Bleib höflich und kommunikativ
Beim Urlaubsantrag ist es wichtig, freundlich zu bleiben und offen für konstruktive Lösungen und Kompromisse zu sein. Formuliere deine Pläne klar und mit allen Details, um Missverständnisse zu vermeiden.
Und vergiss nicht zu betonen: Der Urlaub dient deiner persönlichen Erholung – und wirkt sich langfristig auch positiv auf deine Arbeitsleistung aus.
Zeige dich flexibel
Manchmal kommt etwas Unerwartetes dazwischen, das deine Urlaubspläne erschwert. In solchen Fällen lohnt es sich, deiner Führungskraft mehrere Alternativen anzubieten.
Wer eine gewisse Flexibilität zeigt, signalisiert das auch dem Arbeitgeber – und das kann helfen, ein gutes Verhältnis zu bewahren und später von günstigeren Bedingungen zu profitieren. Wenn du wissen möchtest, wie du auch mit einem anrufenden Chef entspannt umgehst, lohnt sich ein zweiter Blick.
Denk an dein Team
Wenn du grünes Licht für deinen Urlaub bekommst, ist es eine schöne Geste, auch anderen bei ihrer Sommerplanung zu helfen. Begegne deinen Kollegen mit Empathie und versprich, sie im Rahmen deiner Möglichkeiten zu vertreten, wenn sie selbst in den Urlaub fahren.
Richte eine Abwesenheitsnotiz ein
Bevor du in den Urlaub startest, solltest du eine automatische Abwesenheitsnotiz einrichten. Darin gibst du an, bis wann du nicht erreichbar bist – und nennst bei Bedarf eine Vertretung.
So weiß jeder sofort Bescheid und niemand wartet auf eine sofortige Antwort.
Das Wichtigste aber ist, dass du wirklich abschaltest: Kontrolliere nicht ständig deine dienstlichen E-Mails und reagiere nicht auf Anrufe – es sei denn, es handelt sich um einen echten Notfall.
Denn wenn du im Urlaub trotzdem immer erreichbar bist, wird dein Umfeld das schnell als selbstverständlich betrachten. Und genau das geht langfristig auf Kosten deiner Erholung.
Der Sinn des Urlaubs ist der Neustart und das Auftanken. Damit du zurückkehrst und wirklich frisch und mit neuer Kraft durchstarten kannst, sollte deine Erholung vollständig sein.
Tappe nicht in die Falle, dich vor und nach dem Urlaub nur auf die Arbeit zu konzentrieren. Achte auf echte Entspannung – denn die steht jedem Arbeitnehmer ganz selbstverständlich zu.
Wie früh sollte man den Sommerurlaub am besten ankündigen?
Am besten schon einige Monate im Voraus. So kennst du die Erwartungen deiner Führungskraft und deine Kollegen können sich rechtzeitig darauf einstellen, wann du nicht verfügbar bist.
Was tun, wenn der gewünschte Zeitraum mit Kollegen kollidiert?
Biete deiner Führungskraft mehrere Alternativen an und stimme dich frühzeitig mit den Menschen in deiner Abteilung ab. Etwas Flexibilität hilft, Spannungen zu vermeiden und ein gutes Verhältnis zu bewahren.
Sollte man im Urlaub erreichbar bleiben?
Nur bei echten Notfällen. Wer ständig erreichbar ist, riskiert, dass das Umfeld es als selbstverständlich ansieht – und das geht langfristig auf Kosten der eigenen Erholung.
Wie verhindert man, dass während der Abwesenheit alles liegen bleibt?
Richte eine automatische Abwesenheitsnotiz mit Rückkehrdatum und einer Vertretung ein. Und biete an, deine Kollegen im Gegenzug zu vertreten, wenn sie selbst Urlaub machen.











