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Was war als Elternteil die schockierendste Entdeckung über dein Kind?

Szőke Angéla4 Min. Lesezeit
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Was war als Elternteil die schockierendste Entdeckung über dein Kind? — Familie
In diesem Artikel

1. Der Wecker

Eines Morgens krochen mein Mann und ich müde aus dem Bett, manchmal verschliefen wir sogar den Wecker. Dann erfuhren wir, dass unsere 16-jährige Tochter uns heimlich mit Beruhigungsmitteln versorgt hatte. Abends gab sie sie in unser Wasser oder unseren Saft, damit wir unbemerkt einschliefen.

2. Der Freund

Mein 18-jähriger Sohn macht nächstes Jahr Abitur. Er ist ein guter Schüler, erfolgreich im Ringerteam, liebt Autos und hat eine sehr süße Freundin. Sein bester Freund ist ein Klassenkamerad, Peti, der seit Schulbeginn so oft bei uns ist, dass er fast zur Familie gehört.

Die Jungs treiben zusammen Sport, schrauben an Autos, lernen und feiern gemeinsam. Eines Abends, als ich ins Bett gehen wollte, hörte ich Geräusche aus dem Bad. Vorsichtig schob ich die nicht ganz geschlossene Tür auf und sah, wie mein Sohn und Peti sich küssten.

Das ist jetzt zwei Monate her und ich weiß immer noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich habe es niemandem erzählt und werde es auch nicht tun. Ich glaube, ich tue einfach so, als hätte ich nichts gesehen.

3. Die Suche

Meine zehnjährige Tochter hat online nach diesen Begriffen gesucht: Penis, Mädchen mit Penis, Frau mit Schwanz.

4. Das Papier

Ich bin 49 Jahre alt, mein Mann 55, unsere Kinder sind Anfang 20. Sie verstehen sich nicht besonders gut, deshalb überraschte es mich, als ich sie bei einem Familientreffen heimlich erwischte, wie sie aufgeregt über ein Papier flüsterten.

Ich fragte, was das sei, doch sie zerstreuten sich und sagten, es sei nichts. Am Nachmittag suchte ich in der Jackentasche meiner Tochter nach einer Zigarette (ich habe aufgehört, rauche aber manchmal eine, die ich von ihr klaue) und fand das Papier.

Darauf stand unser Vermögen: Haus, Ferienhaus, zwei Autos, Grundstück, Staatsanleihen, Sparguthaben usw. Neben jedem Wert stand der Betrag, und am Ende war die Summe halbiert.

Meine Kinder flüsterten darüber, wie viel sie nach unserem Tod erben würden. Warten sie also auf unseren Tod? Das verletzt mich bis heute tief, als hätte man mir ein Messer ins Herz gestoßen. Meinem Mann habe ich nichts erzählt.

5. Aktiv

Beim Frauenarzt stellte sich heraus, dass meine 15-jährige Tochter nicht wegen einer Blasenentzündung Schmerzen beim Wasserlassen hatte, sondern Chlamydien. Ich nahm ihr Handy weg und entdeckte in Gesprächen mit Freundinnen, dass sie nicht nur sexuell aktiv ist, sondern sogar wettbewerben, wer den höheren „Body Count“ hat. Ich suchte den Begriff nach und er bedeutet, mit wie vielen Jungen jemand geschlafen hat.

6. Der Läufer

Mein Mann und ich wollten Schach spielen, aber eine Figur fehlte: der Läufer. Es stellte sich heraus, dass unsere 12-jährige Tochter ihn vor ein paar Tagen hochgeschoben hatte und er steckenblieb. Der Arzt konnte ihn nur unter Narkose entfernen. Er fragte, ob wir die Figur behalten möchten, wir sagten dankend nein.

7. Das Geschäft

Der Tauschhandel zwischen meiner Teenager-Tochter und meinem Vater schockierte mich: Mein lungenkranker Vater gab dem Enkel Beruhigungs- und Schlafmittel, im Gegenzug brachte sie ihm Zigaretten und Bier.

8. Porno

Auf dem Computer meines 11-jährigen Sohnes fand ich Pornos – aber nicht irgendwelche: Scooby-Doo-Pornos, in denen Wilma und Diana miteinander sind.

9. Der Sack

Wir zogen um und die Umzugshelfer kamen früher als geplant, mein Sohn war nicht zu Hause. Beim schnellen Packen seines Zimmers fand meine Frau einen Sack voller Baby-Fetisch-Sachen: Erwachsenwindeln, große Strampler, Schnuller, Rasseln, Lätzchen – alles dabei. Wir sahen uns an, packten weiter und sprachen nie darüber.

10. Der Geruch

Ich verstand nicht, warum der Mülleimer immer so stank, wenn ich den Müll rausbrachte. Meine Frau sagte, es rieche nach Urin. Der 16-jährige Sohn musste der Täter sein, denn am nächsten Tag erwischten wir ihn, wie er in den Mülleimer im Bad urinierte. Auf die Frage warum, antwortete er, es habe ihm ein gutes Gefühl gegeben, konnte es aber nicht erklären.

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