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Willst du deinen Rumpf stärken? Diese 6 Übungen sind perfekt dafür

Hegedűs Henriett4 Min. Lesezeit
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Willst du deinen Rumpf stärken? Diese 6 Übungen sind perfekt dafür — Gesundheit
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Deinen Rumpf zu stärken kann dir enorm helfen: Es lindert Rückenprobleme, beugt Fehlstellungen vor und erleichtert viele andere Übungen. Ein starker Rumpf ist also nicht nur die Basis für dein Training, sondern verbessert auch deine Lebensqualität spürbar.

Der Rumpf umfasst viel mehr Muskeln, als du vielleicht denkst. Zum Beispiel den geraden Bauchmuskel, der für das Vorbeugen des Oberkörpers zuständig ist, den quer verlaufenden Bauchmuskel, die entlang der Wirbelsäule verlaufenden Rückenmuskeln, die bei der Rumpfdrehung helfen, und die Gesäßmuskeln, die für Gleichgewicht und Stabilität entscheidend sind. Verstehst du jetzt, warum es so wichtig ist, deinen Rumpf richtig zu trainieren? Um diese wichtige Körperpartie zu stärken, brauchst du ein paar gezielte Übungen – hier sind sie!

1. Gegengleiche Arm- und Beinhebung (Bird Dog)

Diese Ganzkörperübung verbessert dein Gleichgewicht und trainiert die tiefen Rumpfmuskeln effektiv – und das mit geringem Belastungsdruck auf die Gelenke.

Begib dich in den Vierfüßlerstand, halte deinen Rücken gerade und spanne die Bauchmuskeln an. Strecke den rechten Arm nach vorne, so dass er neben deinem Kopf ist, während du das linke Bein nach hinten ausstreckst, bis es auf Hüfthöhe ist, das Knie zeigt nach unten. Ziehe dann langsam den rechten Arm und das linke Bein zurück und bringe Ellenbogen und Knie unter deinem Rumpf zusammen. Danach wechselst du die Seite.

2. Hüftheben aus der Rückenlage (Glute Bridge)

Diese Übung stabilisiert deinen Rumpf und aktiviert die Muskeln im Unterkörper, besonders die Beckenbodenmuskulatur. Im Brückenposition arbeiten die Rumpfmuskeln aktiv, was Rückenschmerzen lindert und die Haltung verbessert.

Leg dich auf den Rücken, die Knie sind angewinkelt, die Füße flach auf dem Boden, direkt unter den Knien. Die Arme liegen neben dem Körper, die Handflächen zeigen nach unten. Drück die Fersen in den Boden und heb die Hüfte an, während du Bauch- und Gesäßmuskeln anspannst. Dein Körper sollte von Schultern bis zu den Knien eine schräge Linie bilden. Halte die Position einige Sekunden, ohne dass sich deine Wirbelsäule durchbiegt. Senke die Hüfte dann wieder ab.

3. Seitliches Beinheben im Liegen (Clamshell)

Diese Übung stärkt die Muskeln rund um die Hüfte und den Beckenboden, gleicht die Kraft zwischen innerem und äußerem Oberschenkel aus und stabilisiert so das Becken – wichtig, um Verletzungen vorzubeugen.

Leg dich auf die linke Seite, die Beine liegen übereinander, die Knie sind etwa 45 Grad angewinkelt. Ruh deinen Kopf auf dem linken Arm aus. Spanne die Bauchmuskeln an, zieh den Bauch ein und hebe das rechte Knie hoch, ohne dass sich dein Becken bewegt. Das untere Schienbein bleibt auf dem Boden. Halte die Position einige Sekunden, dann wechsle die Seite.

4. Dead Bug Crunch

Der Name klingt lustig, aber diese Übung aktiviert kontinuierlich deine Rumpfmuskulatur und verbessert die Stabilität der Wirbelsäule. Sie ist ideal für Einsteiger, da sie langsam und kontrolliert ausgeführt wird.

Leg dich auf den Rücken, beuge die Knie im 90-Grad-Winkel über der Hüfte. Die Arme zeigen gerade zur Decke. Strecke den rechten Arm neben deinen Kopf, während du das linke Bein gestreckt zum Boden senkst. Halte das Bein einige Zentimeter über dem Boden, dann kehre in die Ausgangsposition zurück. Wiederhole die Bewegung mit dem linken Arm und dem rechten Bein.

5. Seitlicher Unterarmstütz (Side Plank)

Du willst deine Bauchmuskeln trainieren, aber hasst klassische Crunches? Dann ist der seitliche Plank genau das Richtige für dich! Er fordert die seitlichen Bauchmuskeln, ohne die Wirbelsäule zu belasten. Schonend für den Rücken, aber super effektiv für die seitliche Rumpfmuskulatur.

Leg dich auf die linke Seite, stütze den linken Unterarm unter der Schulter ab. Das rechte Bein liegt auf dem linken. Heb die Hüfte an und achte darauf, dass Schultern, Beine und Hüfte eine Linie bilden. Halte die Position 15–30 Sekunden, bei mehr Kraft auch bis zu 1 Minute.

6. Sitzendes Knieheben (Seated Knee Tuck)

Mit dem sitzenden Knieheben stärkst du den tiefsten Bauchmuskel, den quer verlaufenden Bauchmuskel. So wird dein Rumpf immer stabiler, ohne die Wirbelsäule zusätzlich zu belasten.

Setz dich auf deine Trainingsmatte, die Hände hinter dem Rücken, die Finger zeigen nach vorne. Die Fußsohlen stehen auf dem Boden. Heb beide Beine vom Boden ab und strecke sie aus, während du dich mit dem Oberkörper leicht nach hinten lehnst. Hüfte und Beine bleiben gestreckt. Zieh die Knie vorsichtig zur Brust, ohne die Füße abzusetzen, und kehre dann in die Ausgangsposition zurück.

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