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10 geniale Mama-Hacks, die kaum jemand kennt – aber alle kennen sollten

Szőke Angéla4 Min. Lesezeit
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10 geniale Mama-Hacks, die kaum jemand kennt – aber alle kennen sollten — Familie
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Kein Erziehungsratgeber der Welt kann das ersetzen, was Mütter untereinander weitergeben. Diese zehn Alltagshacks kommen direkt aus der Praxis – erprobt, bewährt und manchmal genial simpel. Vielleicht ist der ein oder andere Trick dabei, der deinen Alltag ab sofort ein bisschen leichter macht.

Vorwarnung geben – und Dramen vermeiden

Bevor ihr den Spielplatz, das Kinderparadies oder eine Party verlasst, gib deinem Kind mindestens fünf Minuten Vorwarnzeit. Kinder können sich dann mental darauf einstellen, dass das Spielen bald endet – und der gefürchtete Abgangs-Aufschrei bleibt meistens aus. Kein abruptes „Wir gehen jetzt!", kein Zusammenbruch. Einfach kurz ankündigen, und die Welt ist wieder in Ordnung.

Der Fernseher „lädt" gerade

Als meine Kinder klein waren und ständig fernsehen wollten, habe ich ihnen erklärt, dass der Fernseher gerade auflädt und solange nicht benutzt werden kann. In der Zwischenzeit mussten sie sich selbst beschäftigen. Bis sie alt genug waren, den Trick zu durchschauen, hatten sie das exzessive Fernsehen längst verlernt.

Funktioniert auch mit dem Timer: Gerät auf eine Stunde einstellen, und wenn es sich abschaltet, einfach sagen: „Der arme Fernseher ist überhitzt, er braucht eine Pause." Klingt absurd – wirkt aber erstaunlich gut.

Die Maschine arbeitet gerade

Wenn dein Kind unbedingt an Geräten herumdrücken oder Dinge anfassen will, die es nicht soll, erklär ihm: „Das darf man gerade nicht anfassen, weil die Maschine arbeitet." Erkläre, warum ihre Arbeit wichtig ist – und schon verliert das Kind das Interesse, sie zu stören.

Das funktioniert übrigens auch bei Gegenständen: „Dieses Schild darf man nicht verschieben, es hat eine wichtige Aufgabe: Es zeigt den Menschen, dass der Boden nass ist." Kinder nehmen solche Erklärungen erstaunlich ernst.

Wackelzahn-Trick beim Essen

Wenn ein Zahn wackelt oder ausgefallen ist, erzähl deinem Kind, dass es Speisen jetzt anders schmeckt als sonst. Nutze diese Phase, um ungeliebte Gerichte auszuprobieren. Bei uns hat das mit Spinat drei Jahre gedauert – aber heute liebt mein Kind ihn. Manchmal braucht es eben den richtigen Moment.

Beim Babysitten muss das Haus nicht perfekt sein

Wenn jemand zum Babysitten kommt, musst du nicht wie verrückt putzen. Ehrlich gesagt gilt das für jeden Besuch. Die Gäste kommen wegen deines Kindes – nicht um zu prüfen, wann du zuletzt gesaugt hast. Lehn dich zurück, genieß die erwachsene Gesellschaft, und lass die anderen das Kind bespaßen. Du musst nicht perfekt sein.

Kein Streit ums Einschlafen

Streite nicht mit deinem Kind darüber, dass es schlafen soll. Wenn Bettzeit ist, du es ins Zimmer geschickt hast und noch hörst, wie es herumwuselt – geh nicht rein, um es zu ermahnen. Das beschleunigt das Einschlafen kein bisschen und kostet dich nur Nerven. Mach deinen Abend, ignoriere die Geräusche. Es schläft ein, wenn es müde ist. Versprochen.

Den Mai nicht verplanen

Ein Rat, den du dir merken solltest: Im Mai bitte nichts Zusätzliches einplanen. Ernsthaft. Der Mai bringt Schulfeste, Abschlussfeiern, Lehrergeschenke, Geburtstagsfeiern am laufenden Band – und das alles gleichzeitig. Viele Kinder werden im Mai geboren, weil im August viele Hochzeiten stattfinden. (Kein Scherz.)

Der Kalender ist sowieso schon voll. Spar dir den Stress und plane in diesem Monat bewusst nichts Extras ein.

Langeweile ist kein Problem – sie ist die Lösung

Lass dein Kind ruhig langweilen – als Baby, als Kleinkind und als Teenager. Es kann sich in jedem Alter selbst beschäftigen, wenn man es lässt. Du musst nicht jede Minute verplanen und jeden Moment befüllen – das führt nur zur Reizüberflutung.

Langeweile ist eine unterschätzte Fähigkeit. Wer sie früh lernt, entwickelt Kreativität und Selbstständigkeit. Und falls dein Kind doch mit „Mir ist langweilig" zu dir kommt? Dann kann es dir beim Wäsche falten helfen. Nach einmal wird es das nie wieder sagen. Garantiert.

Kein Geld für Badespielzeug ausgeben

Kaufe kein teures Badespielzeug. Leere Shampooflaschen, Tupperware-Dosen, Plastiklöffel, alte Messbecher – alles, was wasserfest ist, wird zum Spielzeug. Mein Sohn baut sogar Lego in der Badewanne. Die besten Spielsachen kosten nichts.

Weinen stoppen – ganz einfach

Wenn dein Kind nicht aufhört zu weinen oder einen Wutanfall hat, wasch ihm das Gesicht mit kühlem Wasser und/oder geh kurz mit ihm nach draußen. Einmal um den Block – und es ist, als hätte das System neu gestartet. Klingt banal, wirkt aber fast immer.

Und der beste allgemeine Rat kam von einer Kinderärztin: „Versuchen Sie nicht, ein ohnehin glückliches Kind noch glücklicher zu machen." Manchmal ist genug einfach genug.

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