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10 Songs, die mich sofort wieder wie eine Schülerin fühlen lassen. Schlägt dein Herz auch bei ihnen schneller?

Barbara Weber4 Min. Lesezeit
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10 Songs, die mich sofort wieder wie eine Schülerin fühlen lassen. Schlägt dein Herz auch bei ihnen schneller? — Freizeit
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Ich behaupte nicht, dass sie heute noch zu meinen Favoriten auf Spotify gehören, aber wenn ich diese Songs höre, bin ich sofort wieder ein Teenager, der mit seinen Freundinnen im Wohnheimzimmer mitsingt. Wenn du ein bisschen Nostalgie brauchst, schau dir an, welche Songs ich als Erinnerungsschatz ausgesucht habe – aber gib mir nicht die Schuld, wenn du am Ende das dringende Verlangen hast, dir sofort ein kniehohes Paar Converse zu kaufen!

t.A.T.u. – All The Things She Said (2002)

Wer erinnert sich nicht an diesen Song? Er war gleichzeitig provokant, skandalös und unglaublich eingängig. Das Musikvideo mit den coolen russischen Teenagern, dem Regen und den Gittern – damals ein echter Generationenmoment. Die Sexualisierung der lesbischen Thematik, besonders wegen des jungen Alters der Mädchen, ist aus heutiger Sicht problematisch – aber mit 14 haben wir begeistert mit Julija gesungen: „Mother, lukiny at me!“

Wheatus – Teenage Dirtbag

Technisch etwas älter, aber auch in meiner Schulzeit noch ein Hit: der Titelsong des Films „Loser“. Und wer kennt nicht die Zeile „I’m just a teenage dirtbag, baby…“ auswendig? Dieser Song war die Hymne der Außenseiter, der etwas anderen, der Musikverrückten. Für mich weckt er Erinnerungen an das Flüstern in der Mensa und das heimliche Schreiben von Songtexten im Schulheft.

Linkin Park – In The End

Gab es einen Song, der unsere Wut, Ängste und die herzzerreißenden Dramen der Teenagerzeit ausdrückte? Das war er. Chester Benningtons Stimme und Mike Shinodas Rap waren ein unschlagbares Duo, das nie langweilig wurde. Egal ob Rocker, Rapper, Skater oder Clubgänger – diesen Song kanntest du garantiert auswendig.

Good Charlotte – Lifestyles of the Rich and the Famous

Dieser Song war der punkige Aufstand in der Vorstadtversion, den wir gut erzogenen, fleißigen Gymnasiastinnen uns auch gönnten. Meine Freundinnen schwärmten für die Zwillinge Joel und Benji Madden, ich war heimlich verliebt in den immer traurig blickenden Gitarristen Billy, der aussah, als wäre er einem Tim Burton-Film entsprungen.

Das war die Zeit, als alle Skateschuhe trugen, und auch wenn du nicht skaten konntest, hast du die Songs von Blink-182 laut mitgesungen und dich wie ein Teil dieser Subkultur gefühlt. The Rock Show vermittelte dieses Gefühl von Verliebtsein, Freundschaft und „nur der Moment zählt“ – und das tut es bis heute.

Green Day – American Idiot

Mitte der 2000er gab es keinen Teenager, der nicht aus voller Kehle „Don’t wanna be an American idiot!“ geschrien hätte. Die politische Botschaft verstanden damals vielleicht nicht alle, aber die Energie, der Drive und der punkige Spirit zogen jeden mit.

Kispál és a Borz – Ha az életben

Die ungarische Szene darf natürlich nicht fehlen. Kispál war immer etwas anders: poetische Texte, melancholische Stimmung und trotzdem eingängige Songs. Ha az életben war für viele unser „Schul-Liebeslied“, das wir heimlich von gebrannten CDs hörten und dabei tief seufzten. So ging es auch mir – ohne das hätte ich vielleicht nie Germanistik studiert, denn es galt als unausgesprochene Voraussetzung, Kispál-Fan zu sein.

Avril Lavigne – Complicated

Wenn wir schon von punkigem Aufbegehren sprechen: Avril war damals unsere echte Ikone. Ein Mädchen, das cool skatet, verwischtes Augen-Make-up trägt und Krawatten liebt? Klar, dass wir das nachgemacht haben! Complicated spiegelte sich in jedem Teenie-Mädchen-Tagebuch wider: Text, Attitüde und das „Ich bin nicht wie die anderen“-Gefühl trafen mitten ins Herz unserer jugendlichen Seele.

The Killers – Mr. Brightside

Kaum ein Song erzeugt so viel Euphorie wie dieser. Mr. Brightside ist der Song, den ich heute noch mit der gleichen dramatischen Leidenschaft mitsingen kann wie mit 15.

The Rasmus – In the Shadows

Dunkel, cool und aus dem hohen Norden. Wenn du eine dunklere Seite hattest, gehörten finnische Bands sowieso in deine Playlist. Lauri Ylönen mit seinem schwarzen Feder-Mantel und die melancholischen Melodien haben uns mit solcher Kraft durch die Musikkanäle getragen, dass man an ihnen nicht vorbeikam. Who-o-o-ó!

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