Kuchisake-onna
Der Legende nach schneidet sie bei einer Verneinung mit einer Schere zu. Sagt das Kind ja, ritzt sie das Gesicht von Ohr zu Ohr auf, damit es ihrem ähnelt. Als die ersten Berichte auftauchten, verbreitete sich Angst in ganz Japan, und Kinder gingen zur Sicherheit in Gruppen nach Hause.
Die kopflose Nonne
Das Leben dieser armen Nonne endete tragisch, entweder durch einen wahnsinnigen Pelzsammler oder ein gnadenloses Seefahrer-Pärchen auf Schatzsuche. Wie auch immer, die Geschichte endet gleich: Ihr Kopf wurde abgeschlagen, und der Rest ihres Körpers sucht unermüdlich, um wieder ganz zu werden.
Die braune Dame von Raynham Hall
Lady Walpole starb 1726 an Pocken, und ihr Geist wurde erstmals Weihnachten 1835 gesehen. Im folgenden Jahr erschreckte sie einen Besucher so sehr, dass dieser mit einer Pistole auf sie schoss. Der Geist verschwand, wurde aber 1926 und 1936 erneut gesichtet. Ein Fotograf behauptet, ein Bild von ihr gemacht zu haben, wie sie die Treppe hinuntersteigt.
Die rote Dame vom Huntingdon College
Leider fand Martha keine Freunde und zog sich immer mehr zurück. Nachts streifte sie durch die Flure des Colleges und starrte schweigend durch offene Türen in die Zimmer anderer. Angeblich wiederholt sie diesen nächtlichen Spaziergang noch heute, Jahre nachdem sie sich in ihrem Zimmer in ihre rote Decke hüllte und sich das Leben nahm.
Madame Marie Delphine LaLaurie
Nach dem Aufbrechen fanden sie eine grausame Szene: versklavte, gefolterte, angekettete und verstümmelte Menschen. Die wütende Menge jagte LaLaurie aus der Stadt, und später entdeckte man weitere Leichen unter den Dielen. Sie starb 1849 in Paris, doch manche glauben, dass sie wegen ihrer Taten für immer in ihrem alten Zuhause spukt – spöttisch mit Peitsche in der Hand, über Babys und Kinder schwebend.











