Mehr als drei Jahrzehnte in Hollywood, fast 80 Filme, unzählige ikonische Rollen – und dennoch sagt Matt Damon einen bemerkenswerten Satz: Nichts davon habe ihn auf das vorbereitet, was ihn am Set von Christopher Nolans neuem Film „Die Odyssee" erwartete.
Es sei die härteste Arbeit seiner Karriere gewesen, so der Schauspieler – und zwar nicht nur körperlich, sondern auch mental.
„Die Odyssee" gehört schon jetzt zu den am sehnlichsten erwarteten Filmen des Jahres. In der monumentalen Produktion verkörpert Damon den legendären griechischen Helden Odysseus, dessen lange und gefahrvolle Heimkehr Christopher Nolan in einer bildgewaltigen Adaption erzählt.
Christopher Nolan warnte ihn gleich zu Beginn
In der Sendung Sunday Sitdown with Willie Geist erzählte Matt Damon, dass Nolan ihm schon beim allerersten Gespräch klarmachte: Das werde kein gewöhnlicher Dreh.
Der Schauspieler dachte zunächst, mit so viel Filmerfahrung sei er kaum noch zu überraschen. Doch Christopher Nolan sagte ihm nur einen Satz:
„Dieser Film wird sehr, sehr hart."
Im Nachhinein stellte Damon fest: Der Regisseur hatte kein bisschen übertrieben.
Eher eine Expedition als ein Filmdreh
Die Dreharbeiten führten das Team an mehrere außergewöhnliche Orte der Welt. Die Darsteller arbeiteten an marokkanischen Küsten, auf Berggipfeln und auf Schiffen – oft bei völlig unberechenbarem Wetter, wie Fox News berichtet.
Der Alltag sei von ständiger körperlicher Belastung geprägt gewesen, so Damon.
„Oft hatte ich eher das Gefühl, auf einer Expedition zu sein als bei einem Filmdreh."
Kälte, Regen, Wind und die langen Arbeitstage hätten allen alles abverlangt – doch genau das habe das Team zusammengeschweißt. Alle durchlebten dieselben Strapazen, und daraus entstand ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl.
Wer wissen möchte, warum Nolans neues Werk schon vor dem Start für so viel Gesprächsstoff sorgt, findet hier alle Hintergründe zur Starbesetzung der „Odyssee".
Mit 55 Jahren eine radikale Verwandlung
Für die Rolle des Odysseus musste sich Damon körperlich enorm vorbereiten. Wie er zuvor im Podcast New Heights verriet, hatte Christopher Nolan einen Helden im Kopf, der schlank und kräftig zugleich sein sollte.
Also trainierte der Schauspieler monatelang intensiv und hielt eine strenge Diät ein. Er nahm deutlich ab und wog während der Dreharbeiten rund 76 Kilogramm (etwa 168 Pfund) – so leicht war er nach eigener Aussage zuletzt in der Highschool.
Eine solche Vorbereitung Mitte fünfzig sei für sich genommen schon eine echte Herausforderung gewesen, gab er zu.
Eine Ernährungsumstellung, die sein Leben veränderte
Bei der körperlichen Verwandlung spielte auch eine unerwartete Entscheidung eine Rolle: Auf Anraten seines Arztes strich Damon Gluten komplett von seinem Speiseplan.
Laut Fox News erzählte der Schauspieler später im Podcast von Amy Poehler, dass er die Umstellung ursprünglich nur für die Rolle vornahm – am Ende aber langfristig dabei blieb.
Vorher habe er nicht einmal geahnt, wie stark Gluten sein Wohlbefinden beeinflusste. Zwar vermisse er Brot, Nudeln, Pizza oder auch mal ein Bier, doch seine Lebensqualität habe sich seit der Umstellung spürbar verbessert.
Wichtig ist dabei allerdings: Eine glutenfreie Ernährung ist nicht für jeden sinnvoll. Ohne Zöliakie oder einen anderen medizinisch bestätigten Grund sollte man sie nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ernährungsberatung in Betracht ziehen.
Christopher Nolan ging mit gutem Beispiel voran
Besonders lobte Matt Damon auch die Arbeitsmoral von Christopher Nolan. Der Regisseur habe unter den schwierigsten Bedingungen genau dieselben Strapazen auf sich genommen wie der Rest des Teams.
Bei Kälte, Regen oder Sturm sei Nolan die ganze Zeit vor Ort gewesen – und habe sich laut Damon kein einziges Mal beschwert. Das habe den Darstellern viel bedeutet, denn sie sahen, dass der Regisseur die Härten genauso mittrug wie sie selbst.
Alle Zutaten für einen großen Kinoerfolg
Christopher Nolans neuer Film wird schon seit Monaten mit riesiger Spannung erwartet. „Die Odyssee" verspricht nicht nur wegen ihrer spektakulären Schauplätze und der grandiosen Geschichte etwas Besonderes zu werden – sondern auch, weil sie den Darstellern zufolge tatsächlich übermenschliche Anstrengungen abverlangte.
Dass rund um das Projekt nicht nur Begeisterung, sondern auch Diskussionen aufkamen, zeigt diese Debatte rund um Nolans „Odyssee", zu der sich sogar Teile der Besetzung äußerten.
Warum bezeichnet Matt Damon „Die Odyssee" als härtesten Dreh seines Lebens?
Weil die Produktion ihn körperlich und mental extrem forderte: Dreharbeiten an rauen Orten wie marokkanischen Küsten, Berggipfeln und Schiffen, oft bei unberechenbarem Wetter und langen Arbeitstagen.
Wie hat sich Matt Damon körperlich auf die Rolle des Odysseus vorbereitet?
Er trainierte monatelang intensiv und hielt eine strenge Diät ein. Während der Dreharbeiten wog er rund 76 Kilogramm – nach eigener Aussage so wenig wie zuletzt in der Highschool.
Warum hat Matt Damon auf Gluten verzichtet?
Auf Anraten seines Arztes strich er Gluten zunächst nur für die Rolle. Weil er sich dadurch deutlich besser fühlte, blieb er langfristig dabei und berichtet von einer spürbar höheren Lebensqualität.
Wann kommt „Die Odyssee" ins Kino?
Der Film von Christopher Nolan, in dem Matt Damon Odysseus verkörpert, gehört zu den am sehnlichsten erwarteten Kinostarts und läuft bereits in den Kinos.











