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7 überraschende Gründe, warum du dich im Sommer ständig aufgebläht fühlst

Farkas Izabella3 Min. Lesezeit
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7 überraschende Gründe, warum du dich im Sommer ständig aufgebläht fühlst — Gesundheit
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Der Sommer bringt Sonne, Freiheit – und für viele Menschen ein unangenehmes Gefühl: Blähbauch. Selbst wenn du nicht mehr isst als sonst, kann sich der Bauch prall und schwer anfühlen. Doch woran liegt das eigentlich? Hier sind 7 überraschende Gründe, warum Blähungen im Sommer besonders häufig auftreten.

Mehr trinken bedeutet nicht immer besser fühlen

Bei Hitze trinken wir automatisch mehr – und das ist grundsätzlich richtig so. Doch wenn dabei vor allem Sprudelwasser, Limonaden oder Bier auf der Tagesordnung stehen, können die enthaltenen Gase im Magen-Darm-Trakt stecken bleiben und ein unangenehmes Druckgefühl auslösen.

Besonders die Kombination aus Alkohol und zuckerhaltigen Getränken belastet das Verdauungssystem erheblich. Eiskalte Getränke sind dabei ein weiterer Auslöser, den viele unterschätzen.

Grillparty-Genuss mit Folgen

Ein Sommerabend ohne Grillparty ist kaum vorstellbar. Doch das Fest für den Gaumen kann den Bauch auf die Probe stellen: Fettige Fleischsorten, schwere Beilagen und eine Vielzahl verschiedener Soßen – all das verlangsamt die Magenentleerung spürbar.

Besonders fettreiche Speisen bleiben länger im Magen und erhöhen das Risiko für Blähungen und ein Völlegefühl deutlich.

Dazu kommt, dass wir im geselligen Beisammensein oft mehr essen als geplant – und das alles auf einmal.

Deine Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht

Sommerreisen sind wunderbar – aber sie bringen auch neue Speisepläne, exotische Zutaten und ungewohnte Essgewohnheiten mit sich. All das kann die Zusammensetzung des Darmmikrobioms durcheinanderbringen.

Wenn die Darmflora aus dem Gleichgewicht gerät, reagiert der Körper oft mit Blähungen, Unwohlsein und Verdauungsproblemen – selbst wenn man eigentlich „gesund" gegessen hat.

Probiotische Lebensmittel wie Joghurt oder Kefir können helfen, die Balance wiederherzustellen.

Die Hitze selbst macht dem Körper zu schaffen

Hohe Temperaturen beeinflussen den Körper auf eine Weise, die viele nicht auf dem Schirm haben. Blutgefäße weiten sich aus, mehr Blut fließt in die Hautschichten – und das Gewebe darunter kann sich aufstauen. Das Ergebnis: ein Spannungsgefühl, das sich wie Blähungen anfühlen kann.

Starkes Schwitzen führt zusätzlich zu einem Flüssigkeitsverlust, der – wenn er nicht richtig ausgeglichen wird – die Verdauung weiter verlangsamt und Wassereinlagerungen begünstigt.

Unverträglichkeiten treten im Sommer stärker zutage

Wer eine Gluten- oder Laktoseintoleranz hat, bemerkt dies im Sommer oft deutlicher. Der Grund: Die saisonale Ernährungsumstellung bringt neue Lebensmittel auf den Tisch, die sonst vielleicht gemieden werden.

Eis, Milchshakes, frisches Brot beim Picknick – all das kann bei empfindlichen Menschen zu verstärkten Symptomen führen. Wer regelmäßig unter Blähungen leidet, sollte mögliche Unverträglichkeiten im Blick behalten.

Schlechter Schlaf stresst die Verdauung

Heiße Nächte rauben uns den Schlaf – und das hat direkten Einfluss auf die Verdauung. Schlechte Schlafqualität im Sommer erhöht den Cortisolspiegel, was das Verdauungssystem zusätzlich unter Stress setzt.

Wer müde ist, greift zudem häufiger zu Kaffee und koffeinhaltigen Getränken – die wiederum die Magenschleimhaut reizen und Blähungen begünstigen können. Ein echter Teufelskreis.

Enge Kleidung verstärkt das Unwohlsein

Synthetische Stoffe und enge Hosen mögen modisch sein, aber im Sommer können sie das Blähgefühl deutlich verstärken. Enge Gürteln und körperbetonte Schnitte drücken auf den Bauchraum und behindern natürliche Verdauungsbewegungen.

Ein einfacher Wechsel zu luftigen, weichen Materialien kann an heißen Tagen nicht nur für mehr Komfort sorgen, sondern dem Bauch buchstäblich mehr Raum geben.

Was du dagegen tun kannst

Die gute Nachricht: Die meisten dieser Auslöser lassen sich mit ein wenig Bewusstsein gut in den Griff bekommen. Achte auf eine ausreichende Wasserzufuhr – am besten stilles Wasser statt Sprudel. Wähle leichtere Speisen, gönne dir Pausen und höre auf die Signale deines Körpers.

Versuche außerdem, stark kohlensäurehaltige Getränke zu reduzieren, und sorge auch an langen Sommertagen für ausreichend Erholung. Dein Bauch wird es dir danken.

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