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Als Mutter von vier Kindern starte ich dieses Jahr den Schulanfang ganz anders

Farkas Izabella4 Min. Lesezeit
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Als Mutter von vier Kindern starte ich dieses Jahr den Schulanfang ganz anders — Familie
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Bei uns beginnt der Schulstart schon Anfang August. Wir holen die Hauslektüren hervor, richten die Schreibtische her und besorgen im Schreibwarenladen nur das Nötigste. Und das ist erst die Spitze des Eisbergs: Denn Aufräumen bedeutet bei meinen Kindern nicht dasselbe wie bei mir – es ist schwer zu überblicken, was noch da ist, was kaputt ist und was noch ein Jahr durchhält. Von den in den Taschen vergammelten Äpfeln will ich gar nicht erst anfangen. Wenn das Aufräumen geschafft ist, folgt das Schreiben der Einkaufsliste – die Klassenlehrerin ändert sie meist noch fünfmal, und das mal vier Kinder...

Obwohl ich meistens gut organisiert bin, fühle ich mich jedes Jahr bis Anfang September völlig erschöpft. Um das dieses Jahr zu vermeiden, habe ich beschlossen, mich an einige wichtige Regeln zu halten, damit weder ich noch unser Geldbeutel vom Schulstart einen Schock bekommen.

1. Überkäufe vermeiden

Viele Eltern neigen dazu, in den ersten Wochen und Monaten zu viel auszugeben und unnötige Schulmaterialien anzusammeln. So haben wir schon viele spezielle linierten Hefte verschenkt... Ich habe erkannt, dass es viel wichtiger ist, den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln und realistisch zusammenzustellen. Bevor ich einkaufen gehe, schreibe ich eine genaue Liste, was wirklich gebraucht wird – so spare ich nicht nur Geld, sondern auch Zeit (das ist noch Theorie, ich berichte später, wie es klappt).

Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass Online-Shopping eine tolle Alternative ist, um überfüllte Läden und stressige Momente zu vermeiden. Ich finde immer öfter online viel bessere Preise, deshalb starte ich dieses Jahr direkt mit der Recherche in Online-Shops.

Meine Zeit ist das Wertvollste

Die Zeitplanung ist ein weiterer entscheidender Punkt für einen erfolgreichen Schulstart. In den letzten zwei Augustwochen versuche ich, die Schlafenszeit von 23 Uhr auf 22 Uhr zu verschieben, damit sie im September problemlos auf 21 Uhr sinken kann.

Außerdem beginne ich, eine minimale Routine einzuführen: Morgens Pflichtlektüre, vormittags Hausarbeit und bei meinen Töchtern nachmittags Bastelzeit.

Ab Mitte August wird die tägliche Routine nicht mehr nur aus Spielen und Spaß bestehen: Hausarbeiten, Freizeit und ausreichende Erholung gehören dann fest dazu.

Tipp: Ich habe beschlossen, dass es unnötig ist, Hefte und Schulbücher einzubinden. Wenn das Packverhalten der Kinder „nicht besonders sorgfältig" ist, kann man fertige Einbände kaufen, in die man die Bücher und Hefte einfach reinlegt. Die Bücher meiner ordentlich packenden Kinder (natürlich meine beiden Töchter) binden wir nicht ein, sondern beschriften sie nur. So nimmt man sich eine riesige Last ab!

Lernen als gemeinsames Erlebnis

Was ich dieses Jahr am meisten ändern möchte, ist die Einstellung meiner Kinder zum Lernen: Das Ziel ist, dass Lernen zu einem Gemeinschaftserlebnis wird und nicht nur als individuelle Last empfunden wird. Gemeinsame Hausaufgabenzeiten oder Familien-Lernabende sind perfekte Gelegenheiten, die Beziehung zwischen Eltern und Kindern zu stärken. Das hilft auch, dass sich die Kinder unter der Last nicht allein fühlen.

Bei meinen beiden älteren Kindern wird das nicht einfach umzusetzen sein, aber sie sind bereit, gemeinsam zu sitzen und parallel an ihren Aufgaben zu arbeiten. So sind sie Lernpartner und helfen sich bei Bedarf gegenseitig. Bei den Kleinen ist es leichter, sie genießen es, wenn ich in der Nähe bin und sie jederzeit Fragen stellen können.

Diese gemeinsame Zeit bietet Raum für Fragen, gemeinsame Problemlösungen und ermöglicht es den Kindern, ihre Erlebnisse des Tages zu teilen – das trägt zur Harmonie in der Familie bei.

Ich gehe die Aufgaben mit mehr Geduld an!

Das Leben in einer Großfamilie bringt oft Enge und Spannung mit sich, deshalb ist Geduld unverzichtbar. Besonders zu Schuljahresbeginn ist es wichtig, auf den inneren Frieden von sich selbst und der Familienmitglieder zu achten. Ich muss lernen, stressige Situationen zu meistern und zu erkennen, wann eine Pause nötig ist.

Eine große Erkenntnis für mich war vor einigen Jahren, dass wenn ich selbst ausgeglichen und in Frieden mit dem Alltag bin, auch die Stimmung meiner Kinder viel ruhiger ist und sie eher bereit sind, mitzumachen.

Geduld zu üben hilft also, dass alle ihren inneren Frieden bewahren, unnötige Konflikte vermieden werden und wir den Schulanfang gemeinsam harmonisch erleben können.

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