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Diese Diät verlangsamt das Gehirnalter um 7,5 Jahre – Einfache Gewohnheiten für ein junges Gehirn

Nyul Debóra4 Min. Lesezeit
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Diese Diät verlangsamt das Gehirnalter um 7,5 Jahre – Einfache Gewohnheiten für ein junges Gehirn — Gesundheit

Es klingt fast ironisch, aber oft vergessen wir unser Gehirn, wenn es um Gesundheit geht. Dabei ist dieses superkomplexe Organ nicht nur für unser Denken, sondern auch für unsere Gefühle und körperliche Leistungsfähigkeit verantwortlich. The Healthy hat mit Experten sechs Gewohnheiten beleuchtet, die für die Gesundheit unseres Gehirns enorm wichtig sein können. „Gehirngesundheit zählt in jedem Alter“, betont die Ernährungsberaterin Maggie Moon. „Damit unser Gehirn ein Leben lang in Bestform bleibt, braucht es viele Ressourcen.“

Schauen wir uns also die sechs einfachen, aber wirkungsvollen Gewohnheiten an, mit denen du heute schon deine mentale Gesundheit stärken kannst – und die Maggie Moon von Herzen empfiehlt!

1. Die MIND-Diät

Source: unsplash.com

Die MIND-Diät kombiniert mediterrane und DASH-Ernährung (gegen Bluthochdruck) und fördert nachweislich die Gehirnfunktion. „Die MIND-Diät kann das Alzheimer-Risiko halbieren und das Gehirnalter um bis zu 7,5 Jahre verlangsamen“, erklärt Moon.

Setze dabei auf Lebensmittel wie grünes Blattgemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Beeren, Nüsse, mageres Geflügel, fetten Fisch und Olivenöl. Wichtig ist auch ausreichend Flüssigkeit und der Verzicht auf zu viel Alkohol und stark verarbeitete Lebensmittel!

Tipp: Nimm eine kleine Handvoll Nüsse mit – der perfekte Snack für den Nachmittag.

2. Bewege dich regelmäßig

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Regelmäßige Bewegung tut nicht nur deinem Körper gut, sondern auch deinem Gehirn. „Vor allem Cardio fördert die Bildung neuer Gehirnzellen und die Gesundheit der Nervenzellen“, erklärt Moon. Sport verbessert die Durchblutung des Gehirns, versorgt es mit Sauerstoff und Nährstoffen – das steigert deine Lern- und Konzentrationsfähigkeit.

Tipp: Geh jeden Abend 15 Minuten nach dem Essen spazieren – so gönnst du deinem Gehirn eine kleine Frischekur.

3. Trainiere dein Gehirn

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Unser Gehirn liebt Herausforderungen und Neues. Ob Sprachen lernen, malen oder Kreuzworträtsel – all das aktiviert die Neuroplastizität, also die Anpassungsfähigkeit des Gehirns. „Das Gehirn liebt Herausforderungen und Neues. Aktives Denken baut neue neuronale Verbindungen auf“, sagt Moon.

Tipp: Lade dir eine Sprachlern-App herunter oder probiere endlich das Instrument aus, das du schon lange im Blick hast!

4. Sorge für guten Schlaf

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Im Schlaf „räumt“ das Gehirn die Giftstoffe des Tages weg und verarbeitet Erinnerungen. „Im Schlaf entfernt das Gehirn Stoffwechselabfälle und wandelt Kurzzeitgedächtnis in Langzeitgedächtnis um“, erklärt Moon. Wenig Schlaf beeinträchtigt kurzfristig die Konzentration und kann langfristig das Gedächtnis schwächen.

Tipp: Versuche, jeden Tag zur gleichen Zeit zu schlafen und aufzuwachen – auch am Wochenende!

5. Geh bewusst mit Stress um

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Wusstest du, dass Stress dem Gehirn die nötige Glukose raubt? „Stress ist der Dieb des Gedächtnisses. Deshalb leidet das Kurzzeitgedächtnis zuerst unter chronischem oder plötzlichem Stress“, warnt Moon. Achtsamkeit, Meditation oder einfach Tagebuchschreiben können helfen, den Gedankenkarussell zu beruhigen.

Tipp: Schreibe ein Tagebuch – auch nur fünf Minuten – und lass deine Gedanken raus.

6. Pflege soziale Kontakte

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Du musst keine Partykönigin sein, aber aktive soziale Kontakte sind echte „Vitamine“ fürs Gehirn. „Wer nährende Beziehungen pflegt, genießt bessere mentale und kognitive Gesundheit“, sagt Moon. Einsamkeit kann langfristig schaden – such dir also Gelegenheiten für Begegnungen, auch wenn es nur ein kurzes Gespräch im Laden ist.

Tipp: Lächle die Kassiererin an, unterhalte dich mit deinem Nachbarn – jede kleine Interaktion zählt.

So werden gute Gewohnheiten Teil deines Alltags

Gehirngesundheit bewahren
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Laut Maggie Moon helfen diese einfachen Tricks, neue gehirnfreundliche Gewohnheiten leichter zu integrieren:

  • Fang klein an: Versuche nicht, alles auf einmal zu ändern. Wähle zuerst 1–2 Gewohnheiten aus.
  • Nutze Erinnerungen: Stell Wecker oder trage die Gewohnheiten in deinen Kalender ein, um dir Zeit dafür zu nehmen.
  • Sei bewusst: Dein Gehirn wird sich die wiederkehrenden Muster vernetzen.
  • Verbinde Gewohnheiten: Kombiniere neue Gewohnheiten mit bestehenden – zum Beispiel Nüsse essen beim Lesen.
  • Verfolge deinen Fortschritt: Konsequenz ist wichtiger als Perfektion.

Zum Schluss noch Maggie Moons Worte: „Es ist nie zu früh – und nie zu spät –, um etwas für die Gesundheit unseres Gehirns zu tun.“

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