Daten zeigen, dass mit zunehmendem Alter eher gesundheitliche Probleme die Menschen beschäftigen als das reine Älterwerden. 53 % der Erwachsenen in den USA machen sich keine großen Sorgen ums Älterwerden, doch eine andere Altersgruppe ist deutlich gestresster über das Unveränderliche. Besonders bei 18- bis 24-Jährigen lastet die Angst vor dem Älterwerden schwer auf den Schultern der jungen Erwachsenen.
Die Daten zeigen, dass 56 % der jungen Erwachsenen Angst vor dem Älterwerden haben, während es bei den über 77-Jährigen nur 21 % sind.
Warum fürchten wir das Älterwerden?
Die meisten Menschen sorgen sich nicht vor dem Älterwerden an sich, sondern vor dem damit verbundenen Gesundheitsverfall. 45 % der Befragten machen sich Sorgen um Probleme mit dem Bewegungsapparat, wie Gelenkentzündungen. Krebs (44 %) und kognitive Verschlechterung (33 %) sind ebenfalls große Sorgen.
Neben gesundheitlichen Ängsten fürchten Erwachsene finanzielle Schwierigkeiten (38 %), den Verlust geliebter Menschen (52 %) und ihrer Unabhängigkeit (34 %), Einsamkeit (30 %), zunehmende Langeweile (20 %) und den Umzug ins Pflegeheim (13 %).
Generationsunterschiede zeigen sich auch hier: Die Z- und X-Generation sorgen sich vor allem um kognitive Verschlechterung. Für die Y-Generation ist Krebs die größte Angst, die mit dem Älterwerden einhergehen kann.
Die Befragten teilten nicht nur ihre Ängste, sondern auch, welche Schritte sie unternehmen, um ihre Gesundheit zu erhalten. Die Hälfte achtet regelmäßig auf ihre Gesundheit, löst Rätsel, bewegt sich, pflegt soziale Kontakte, ernährt sich bewusst und geht zu Vorsorgeuntersuchungen.

Wir sorgen uns auch ernsthaft um die Ausgaben
Mit dem Alter kommen eng verbunden finanzielle Sorgen. Obwohl die meisten Befragten in den USA krankenversichert sind, fürchten viele die Gesundheitskosten. Diese Angst ist nicht neu, denn obwohl die Versorgung meist zugänglich ist, sind die Kosten oft zu hoch für den Durchschnitt. Das kennen wir hierzulande sicher auch. Deshalb versuchen immer mehr Menschen, das Risiko zu minimieren, im Alter medizinische Hilfe zu benötigen.
Die Bereitschaft zu Prävention und ein gesunder Lebensstil sind ein positives Zeichen dafür, dass Menschen ihre Lebensqualität und Unabhängigkeit auch im Alter erhalten wollen.
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