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Eine neue Studie zeigt: So kannst du Nierenerkrankungen besser vorbeugen – mit genau diesem Essen

Nyul Debóra3 Min. Lesezeit
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Eine neue Studie zeigt: So kannst du Nierenerkrankungen besser vorbeugen – mit genau diesem Essen — Gesundheit
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Chronische Nierenerkrankungen betreffen immer mehr Menschen

Der Quelle The Healthy zufolge sind weltweit etwa 10 % der Erwachsenen von chronischen Nierenerkrankungen betroffen, und jährlich sterben 1,2 Millionen Menschen daran. In Deutschland schätzt man, dass rund 1,5 Millionen Menschen betroffen sind – das entspricht etwa jedem Zehnten in der Bevölkerung. Besonders alarmierend: Prognosen sagen voraus, dass chronische Nierenerkrankungen bis 2040 die fünfthäufigste Todesursache weltweit sein könnten.

Die Studie zeigt, dass diese Erkrankung eine der am schnellsten wachsenden Todesursachen ist. Aktuell gibt es keine Heilung; die Behandlung konzentriert sich darauf, das Fortschreiten der Nierenschädigung zu verlangsamen, meist durch Kontrolle der Ursachen – betont die Mayo Clinic.

Forscher machen Hoffnung mit neuen Erkenntnissen

Eine aktuelle Studie, veröffentlicht im Fachjournal Renal Failure, beleuchtet eine bislang wenig erforschte Verbindung: Wie wirkt sich eine Ernährung mit lebenden Mikroorganismen auf das Risiko chronischer Nierenerkrankungen aus? Das berichtet The Healthy. Über 12.000 erwachsene US-Amerikaner wurden untersucht – und die Ergebnisse sind wirklich vielversprechend.

Diese Lebensmittel können echte Schätze für deine Nieren sein

Die Forscher teilten die Ernährung der Teilnehmer in drei Gruppen ein, je nachdem, wie viel sie von Lebensmitteln mit lebenden Mikroorganismen konsumierten – etwa bestimmte Joghurts, Sauergemüse, Käse oder fermentiertes Gemüse.

Wer regelmäßig solche Lebensmittel aß, hatte ein deutlich geringeres Risiko, eine Nierenerkrankung zu entwickeln. Und das Beste: Es muss nicht viel sein – schon ein moderater Konsum zeigte spürbare Vorteile.

Lebensmittel gegen Nierenerkrankungen
Source: unsplash.com

Was bedeutet das konkret für dich?

Moderater Konsum kann zum Beispiel so aussehen:

  • ein paar Portionen Naturjoghurt mit lebenden Kulturen pro Woche,
  • gelegentlich Sauerkraut oder fermentiertes Gemüse,
  • ab und zu eine Portion Kefir, Kimchi oder Kombucha,
  • hin und wieder Käse mit lebenden Kulturen (z. B. Feta, Mozzarella, Camembert – sofern nicht pasteurisiert).

Das heißt: Du musst nicht täglich fermentierte Lebensmittel essen, aber sie sollten mindestens regelmäßig, also wöchentlich, auf deinem Speiseplan stehen.

Die Bedeutung dieser Entdeckung unterstreicht das Forscherteam mit dem Hinweis, dass dies die erste große Bevölkerungsstudie in den USA ist, die zeigt, dass ein geringeres Auftreten chronischer Nierenerkrankungen eher mit einer Ernährung reich an lebenden Mikroorganismen zusammenhängt als mit einzelnen probiotischen Präparaten.

Ein neuer Ernährungsansatz tut sich auf

Experten sehen in diesen Ergebnissen einen Hinweis darauf, dass eine Ernährung mit lebenden Mikroorganismen einen innovativen Weg in der Behandlung von Nierenerkrankungen eröffnen könnte. Anders gesagt: Es geht nicht nur um probiotische Kapseln, sondern um echte, natürliche fermentierte Lebensmittel, die seit Jahrhunderten Teil traditioneller Küchen sind.

Source: unsplash.com

So kannst du ganz einfach mehr davon genießen

Wenn du jetzt Lust hast, mehr lebende Mikroorganismen in deine Ernährung einzubauen, gibt es gute Nachrichten: Schon kleine Veränderungen wirken, zum Beispiel:

  • tausche zuckerhaltige Joghurts gegen Naturjoghurt mit etwas Honig oder frischem Obst,
  • probier Sauerkraut, Kimchi oder fermentiertes Gemüse – und denk daran: Schon ein paar Bissen zählen,
  • wähle Käse mit lebenden Kulturen,
  • und wenn du Lust hast, entdecke die Welt der Haus-Sauerteig-Gärung – eine kreative und gesunde Beschäftigung zugleich.

Das Wichtigste ist, bewusster zu leben und jeden Tag daran zu denken: Schon kleine Gewohnheiten können langfristig viel für deine Gesundheit tun – zum Beispiel, indem du leckere Lebensmittel und Getränke mit lebenden Kulturen in deinen Alltag integrierst. Wichtig ist dabei, alles an deinen Körper und deinen aktuellen Gesundheitszustand anzupassen!

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