Arbeit sollte kein Leid sein. Klar, zu Hause zu entspannen macht mehr Spaß, als über 40 Stunden pro Woche im Büro zu verbringen. Aber eigentlich sollten wir nicht hassen, was wir tun – nicht ständig auf die Uhr schauen und auf Feierabend warten. Deshalb ist es so wichtig, am Arbeitsplatz du selbst zu sein: ein Ort, an dem du dich entfalten, deine Stärken erkennen, neue Energie tanken und Großes schaffen kannst.
Wenn du mit deinem Job unzufrieden bist und keine Freude daran hast, probiere diese sechs motivierenden, positiven Methoden aus. Sie helfen dir, dich selbst besser zu verstehen, deine Erwartungen klarer zu formulieren und deine Arbeit im Alltag harmonischer zu gestalten.
Erkenne deine Werte
Überlege dir, was dir im Arbeitsalltag wirklich wichtig ist. Deine Werte zeigen, was dir am Herzen liegt, welchen Einfluss du auf die Welt haben möchtest und was für dich zählt. Liste mindestens fünf Werte auf, nach denen du leben und arbeiten möchtest, und überlege, wie sie in deinen Job und Alltag passen. Zum Beispiel: Ist es dir wichtig, andere zu verstehen und verstanden zu werden? Schätzt du unterstützende Beziehungen? Möchtest du eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Privatleben? Bist du motiviert, ehrlich und arbeitest lieber im Team, wo alle an wichtigen Entscheidungen beteiligt sind – oder bist du eher der Einzelkämpfer?

Integriere deine Werte in deine Arbeit
Jetzt, wo du weißt, was du wirklich willst und welche Werte du vertrittst, brauchst du diese als Kompass, um echte Freude bei der Arbeit zu finden. Egal ob am jetzigen Arbeitsplatz oder auf deinem zukünftigen Karriereweg: Arbeitsmantras sind wie Wegweiser, die dich daran erinnern, was dir wichtig ist. Sie helfen dir bei der Jobsuche oder Entscheidungen bewusster zu handeln und nicht zu vergessen, warum du tust, was du tust. Zum Beispiel, wenn Teamarbeit und Work-Life-Balance deine Werte sind, kannst du dir sagen: „Ich wähle und mache einen Job, bei dem ich mich mit anderen verbinden, die Welt positiv beeinflussen und mein inneres Gleichgewicht bewahren kann. Ich schätze Team, Unterstützung und arbeite motiviert an Dingen, die mir wichtig sind.“
Teile deine Ideen und nimm dir Zeit zum Lachen
Neue Ideen sind ansteckend und unglaublich inspirierend. Gib ihnen Raum in deinem Arbeitstag! Wenn dir eine gute Idee kommt, behalte sie nicht für dich, sondern teile sie mit anderen. So regst du zum Nachdenken an, bringst Gespräche in Gang und vielleicht entsteht daraus etwas Kreatives und Wertvolles. Und wenn dir bei der Arbeit etwas Lustiges passiert, lass es raus und lach! Lachen setzt Endorphine frei, baut Stress ab und stärkt dein Immunsystem.

Gründe einen Arbeitsclub
Wenn du Kolleg:innen mit ähnlichen Interessen hast, organisiere eine Gruppe, gründe einen Buchclub oder eine Gemeinschaft für wohltätige Zwecke. So entsteht psychologische Sicherheit, Ideen können ausgetauscht werden und die Zusammenarbeit wird besser. Wenn dir jemand etwas Gutes tut, gib die Freundlichkeit weiter – denn Geben macht oft viel mehr Freude als Nehmen. Auch kleine Gesten zählen und können deinen Tag verschönern.
Umgib dich mit fröhlichen Menschen und meide Energievampire
Stelle dein „Dream-Team“ zusammen. Finde Menschen, die dein Selbstvertrauen stärken, dich bei der Arbeit inspirieren und dir im grauen Alltag Energie schenken. Halte dich fern von denen, die dich runterziehen, ständig negativ sind und nur klagen. Diese Energievampire rauben dir auf Dauer Kraft – für dein mentales Wohlbefinden und deine Freude solltest du Abstand halten.
Schreibe deine Stärken auf
Überlege, worin du wirklich gut bist. Erstelle eine Liste mit deinen herausragenden Eigenschaften, Stärken und Kompetenzen. Wenn du laut aussprichst, warum es gut ist, mit dir zu arbeiten, bekommt alles eine neue Bedeutung. Deine Stärken sind einzigartig und nur du hast sie. Wenn du erkennst und annimmst, was dich besonders macht, kannst du ein Umfeld schaffen, in dem alle mit dir teilen, lernen und wachsen können.











