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Hitze belastet nicht nur die Erde, sondern auch dein Gehirn – und das steckt dahinter

Fehér Dia3 Min. Lesezeit
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Hitze belastet nicht nur die Erde, sondern auch dein Gehirn – und das steckt dahinter — Lebensstil
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Du kannst versuchen, dich abzulenken, doch die anhaltende Hitze setzt dir wahrscheinlich trotzdem zu – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Hitzewelle fordert nicht nur deinen Körper, sondern auch deinen Geist. Manche fühlen sich einfach nur erschöpft oder gereizt, bei anderen können bestehende psychische Probleme sich deutlich verschärfen.

Hitze und mentale Gesundheit: Was steckt dahinter?

Es ist kein Zufall, dass immer mehr Studien zeigen: Hitze und psychische Probleme hängen zusammen. Eine Untersuchung fand heraus, dass bei extremer Hitze die Zahl der psychischen Krisen in Notaufnahmen steigt – besonders eng verbunden mit einem erhöhten Suizidrisiko.

Eine weitere Studie zeigt, dass Hitze unser Umweltbewusstsein schwächen und es schwieriger machen kann, flexibel zu reagieren – besonders bei Erkrankungen wie Psychosen oder Schizophrenie.

Und als ob das nicht genug wäre: Einige psychiatrische Medikamente – etwa Antidepressiva oder Antipsychotika – erhöhen die Hitzeempfindlichkeit, sodass Symptome im Sommer leichter aufflammen oder sich verschlechtern können.

A kánikula hatása a mentális egészségre

Wut, Gereiztheit, Konflikte

Extreme Hitze macht nicht nur müde, sondern beeinflusst auch unser Verhalten. Cheryl Groskopf, Therapeutin aus Los Angeles, erklärt, dass unser Gehirn bei Hitze buchstäblich anders arbeitet:

Bildgebende Verfahren zeigen, dass extreme Hitze die Gehirnaktivität und Vernetzungsmuster verändert. Das wirkt sich auf Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Entscheidungsfindung aus. Wir sind schneller mit verbalen Angriffen oder vergessen leichter Dinge.“

Das liegt unter anderem daran, dass Hitze Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin beeinflusst, die nicht nur für Stimmung, sondern auch für die Temperaturregulation zuständig sind – und viele psychiatrische Medikamente genau diese Systeme ansprechen. Hinzu kommt die erhöhte Ausschüttung von Cortisol, dem Stresshormon, das Angst und Stimmungsschwankungen verstärken kann.

Wie wirkt sich Hitze auf Stimmungsschwankungen aus?

Wenn du mit Depression oder bipolarer Störung lebst, hast du es vielleicht schon gemerkt: Sommerhitze hilft nicht. Bei Depressionen verstärkt sie Müdigkeit und Hoffnungslosigkeit. Bei bipolarer Störung können sowohl manische als auch depressive Episoden intensiver werden. Schlechter Schlaf macht die Situation noch schwieriger, weil er das Gleichgewicht weiter stört.

Und es betrifft nicht nur diese Erkrankungen: Schwitzen, Erröten und Unwohlsein können soziale Ängste verstärken, weil man sich noch unwohler fühlt.

Auch unsere geistigen Fähigkeiten leiden bei Hitze. Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Entscheidungsfähigkeit können schwächer werden – Konzentration und klares Denken fallen schwerer. Studien zeigen, dass Leistung am Arbeitsplatz und bei Tests bei Hitze abnimmt.

Was passiert langfristig mit deinem Gehirn?

Hitzebedingter Stress kann Entzündungen im Körper auslösen, die langfristig Gehirnzellen schädigen können. Das führt zu Gedächtnisproblemen, Lernschwierigkeiten und allgemeinem kognitivem Abbau. In schweren Fällen, wie bei einem Hitzschlag, kann auch die Blut-Hirn-Schranke beschädigt werden – ein Schutzmechanismus, der dein Gehirn vor schädlichen Stoffen bewahrt. Ist dieser Schutz weg, gerät dein Nervensystem in Gefahr.

Was kannst du tun, um gut durch den Sommer zu kommen?

Glücklicherweise kannst du einiges tun, um dich bei der Hitze besser zu fühlen – körperlich und mental:

  • Trinke viel Wasser. Warte nicht, bis du Durst hast. Achte auch auf andere, besonders ältere Menschen, die das Trinken leicht vergessen.
  • Meide die Sonne tagsüber, trage helle, luftige Kleidung und bleib, wenn möglich, in klimatisierten oder kühlen Räumen. Falls du keine Klimaanlage hast, suche kühle öffentliche Orte wie Bibliotheken oder Einkaufszentren auf.
  • Hab einen Mini-Ventilator dabei! Sehr praktisch, vor allem wenn du viel draußen bist.
  • Entspanne dich! Bewusstes Atmen, Meditation und Entspannungstechniken helfen, Angst und Anspannung zu lindern.
  • Sprich mit deinem Arzt! Manche Medikamente (z. B. Antidepressiva, Antipsychotika, Lithium) erhöhen die Hitzeempfindlichkeit oder stören Durstgefühl und Temperaturregulation. Wichtig, das mit deinem Arzt zu besprechen!

Deine tägliche Routine zu ändern ist nicht leicht – vor allem, wenn es Dinge betrifft, die du liebst. Aber für deine mentale Gesundheit lohnt es sich.

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