Was sind die häufigsten Kater-Symptome?
Viele von uns wissen aus eigener Erfahrung: Ein Kater bedeutet oft einen Tag im Bett, Lieblingsserien schauen und versuchen, wieder fit zu werden. Genauer betrachtet gehören zu den typischen Kater-Symptomen Müdigkeit, Schwäche, Durst, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Schwindel, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Angst, Reizbarkeit, Schwitzen und erhöhter Blutdruck.
Was verursacht den Kater eigentlich?
Bevor wir klären, warum manche Menschen keinen Kater bekommen, andere aber schon, ist es wichtig zu verstehen, was den Kater auslöst. Kurz gesagt: Leberenzyme bauen den Alkohol in Acetaldehyd um. Das ist ein Gift, das der Körper schnell loswerden muss. Bei manchen Menschen arbeiten diese Enzyme effektiver, bei anderen weniger. Für letztere bedeutet das, dass ihr Körper das Acetaldehyd nicht so schnell abbauen kann. Es bleibt länger im Körper und führt zu den bekannten Kater-Symptomen.
Warum sind manche Menschen nicht verkatert?
Wie schon erwähnt, bauen manche Menschen genetisch bedingt den Alkohol schneller ab, sodass sie am nächsten Tag keine Auswirkungen spüren. Das ist aber nur ein Teil der Erklärung. Alkohol wirkt auch entwässernd, und Dehydration spielt eine große Rolle beim Kater. Wenn Menschen trinken, vergessen sie oft, genug Wasser zu trinken, was den Kater verstärken kann. Ein guter Tipp: Nach jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser trinken.

Die Toleranz ist bei jedem unterschiedlich
Stell dir vor, du hast eine Erkältung, die dich fünf Tage flachlegt, während dein bester Freund schon nach 24 Stunden wieder fit ist. Genauso ist es mit Alkohol. Ein Freund wacht vielleicht mit leichtem Kopfschmerz auf und kommt gut durch den Tag – für ihn ist das fast kein Kater. Für dich kann derselbe Kopfschmerz so unangenehm sein, dass du den ganzen Tag im Bett verbringen musst.
Wie solltest du mit einem Kater umgehen?
Wie bei den meisten Dingen im Leben gilt auch hier: Mäßigung ist der Schlüssel. Es ist ein Geschenk, wenn du vielleicht nie einen Kater spürst. Trotzdem bleibt Alkohol ein Gift, das deinem Körper schaden kann. Zu viel Alkohol kann lebenslange Schäden an Gehirn, Herz und Leber verursachen – und das ist längst nicht alles.
Trinke also möglichst wenig oder gar keinen Alkohol. Wenn du doch trinkst, achte darauf, gut hydriert zu bleiben, nicht auf nüchternen Magen zu trinken, danach viel Flüssigkeit zu dir zu nehmen, fettige Speisen zu vermeiden, kalium- und elektrolytreiche Lebensmittel zu essen und erinnere dich bei jedem Glas daran, wie unangenehm ein Kater sein kann.











