Im Kreißsaal erleben die Gesundheitsfachkräfte viele tragikomische Situationen…
Zweifelhafte Gerüche
„Hab ich mich gerade eingepinkelt oder stinkt der Atem meines Mannes schon wieder?!”
Als ich das hörte, war ich froh, dass ich eine Maske trug und nicht sehen konnte, wie ich lachen musste. Übrigens stimmte beides: die Dame hatte sich eingekotet und ihr Mann hatte wirklich sehr schlechten Atem.
Halbfertiger Zustand
Die Mama, als wir ihr das Baby geben:
„Oh nein, was ist das?! Das ist doch noch nicht fertig, bringt es zurück!”
Bestechungsgeld
Die Frau war schon 12 Stunden am Pressen und ich hatte richtig Mitleid. Ich sah, wie sie ihrem Mann etwas zuflüsterte, der mich dann beiseite nahm und leise sagte:
„Meine Frau sagt, das gehört Ihnen, wenn Sie jetzt sofort reingreifen und das Baby rausziehen.”
Und er drückte mir einen 20-Euro-Schein in die Hand. Ich gab ihn zurück und erklärte, dass das hier so nicht läuft. Eine halbe Stunde später kam er mit drei 20-Euro-Scheinen, aber ich lehnte erneut ab.

Was wäre wenn?
„Drück weiter, Schatz, du machst das super, noch ein bisschen, gleich haben wir’s!” – ermutigte ich die Mama begeistert, worauf sie meinen Kragen packte, meinen Kopf zu ihrem Mund zog und leise murmelte:
„Was wäre, wenn du mal ausnahmsweise drückst, Liebling…”
Ich hörte sofort auf zu ermutigen.
Herausgefallen
Die Mama zwischen zwei Presswehen:
„Ich glaube, mein Po ist rausgefallen. Macht nichts, gebt ihn meinem Mann.”
Auf Wiedersehen!
„Okay, ich bin fertig, ich hab genug, ich gehe nach Hause.” – sagte die Mama und begann, vom Kreißbett abzusteigen, während man schon den Kopf des Babys zwischen ihren Beinen sehen konnte! Zu viert mussten wir sie auf dem Bett halten, sie hätte wirklich versucht, nach Hause zu gehen.
Stückchenweise
„Hoppla…” sagte die Mama, die mir ins Gesicht gespuckt hatte. Es war Hühnersuppe, die Gemüsestücke klebten in meinem Haar.
Starke Sympathie
„Sie sind so lieb, ich mag Sie. Wie wäre es, wenn Sie nach der Geburt mit uns nach Hause kommen und beim Baby helfen?”
Das fragte mich eine 43-jährige Geschäftsfrau, deren erstes Kind gerade geboren wurde. Nein, sie scherzte nicht, sie meinte es ernst. Als ich sagte, ich könne nicht, meinte sie nur, egal wie viel ich hier im Krankenhaus verdiene, sie würde es verdoppeln, wenn ich mindestens ein Jahr bei ihnen bleibe.

Bereit
Ich zu der Mama: „Jetzt kommt der letzte große Pressstoß, gleich ist das Baby da, tief durchatmen, bist du bereit?” Antwort der Mama:
„Nein! Für einen Kaffee und eine Zigarette bin ich bereit, für nichts anderes!”
Aggression
Die Anwesenheit des Vaters beruhigt nicht jede werdende Mutter. Einmal sagte eine Frau zu ihrem Mann:
„Wenn du nicht willst, dass ich dich boxe, dann geh hier raus!”
Der arme Mann schlich sich schnell davon.
Scham
Als wir schauen wollten, wie weit die Mama schon geöffnet war, presste sie die Beine zusammen und sagte, ihr Mann solle das lieber überprüfen.
Der erste Eindruck
Die Mama, als sie ihr Neugeborenes sah:
„Oh mein Gott, das ist ein UFO, das will ich nicht!”
Das Bedauern
Viele denken während der Geburt über Sex nach – zum Beispiel die Mama, die ihrem Mann mitteilte, sie werde ab jetzt einen halben Ziegelstein unter ihrem Bett verstecken und wenn er nochmal raufklettert, kloppt sie ihm damit auf den Kopf.
Benebelt
Als ahnungslose Schwester ging ich an einer Mama vorbei, die so ruhig lag, dass ich dachte, sie schläft. Als ich neben ihr war, packte sie meinen Arm – so schnell, wie eine Schlange zuschlägt – und sah mir ernst in die Augen und sagte:
„Komm, nimm was, egal ob legal oder nicht!”











