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„Oh mein Gott, Judit hat so zugenommen!“ – schickte ich Judit. Die schlimmste Nachricht, die du an die falsche Person geschickt hast

Szőke Angéla3 Min. Lesezeit
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In diesem Artikel

Super

Ich schrieb auf dem Marktplatz wegen eines Heizstrahlers, während ich mit meiner Freundin chattete. Dabei schickte ich versehentlich dem armen Typen die Nachricht: „Heute bin ich auf der Straße in eine Wolke von Opa-Pups gelaufen.“ Er antwortete, dass das bedauerlich sei, und fragte dann, ob ich den Heizstrahler jetzt brauche oder nicht.

Ups

Ich hatte den Ablauf meiner Klagestrategie ausführlich in einer E-Mail beschrieben und schickte sie versehentlich nicht an meinen Anwalt, sondern an die Person, die ich verklagte. (Am Ende haben wir uns außergerichtlich geeinigt.)

Das Geständnis

Mein Opa kennt sich nicht gut mit Handys aus und verstand nicht, warum der Nachbar Józsi so zurückhaltend zu ihm war, bis sich herausstellte, dass er die Geburtstags-SMS, die eigentlich für mich bestimmt war, ihm geschickt hatte. Die SMS lautete: „Einen schönen Tag, mein Schatz, ich vermisse dich und kann es kaum erwarten, dich zu besuchen.“

Source: unsplash.com

Oh je

Mein Chef hat eine schreckliche Rechtschreibung. Ich machte einen Screenshot von einem unserer Chatverläufe, kreiste alle Fehler ein und schickte es meinem Chef. Er antwortete nur mit einem traurigen Emoji. Wir sprachen nie wieder darüber.

Spaß

Ich wollte meiner damaligen Freundin eine Nachricht schicken, ob sie Lust auf ein bisschen „Jacuzzi-Spaß“ hat, schickte sie aber versehentlich an den 12-jährigen Klassenkameraden meines Sohnes. Sofort rief ich seine Eltern an, um zu erklären, dass ich kein perverser Pädophiler bin – die Jungs heißen Tamás und meine Freundin Tamara.

Was meinst du?

Ich hatte zwei Dates mit dem Typen, aber unser Chat kam nicht richtig in Schwung, und er fragte nicht nach einem neuen Treffen. Also machte ich Screenshots von drei Seiten unseres Austauschs und schickte sie meiner Freundin mit der Frage: „Meinst du, er ghostet mich gerade oder was?!“ Minuten später kam die Antwort: „Nein, ich habe viel Arbeit und bin krank, aber nächste Woche könnten wir uns treffen.“ Ich schickte das alles an den Typen – und am Ende waren wir drei Jahre zusammen.

Peinliche Nachrichten
Source: unsplash.com

Unentschuldbar

Ich schickte einem älteren Herrn versehentlich einen Pornolink, als er wegen meines Motorrads fragte. Ich wollte ihm den Link zur Anzeige schicken, hatte aber auch den Pornolink kopiert. Als er zurückschrieb: „Was ist das???“ und ich meinen Fehler bemerkte, wollte ich mich damit herausreden, dass mein Profil gehackt wurde. Er glaubte mir wohl nicht, denn er antwortete nie wieder.

Genug

„Ich habe genug von Tante Zsuzsas Blödsinn!“ – schickte ich versehentlich an Tante Zsuzsa, die strenge, verbohrte Tante meiner Schwester. Sie rief sofort meine Mutter an, die ihr versicherte, mich ordentlich zur Rede zu stellen. Danach legte sie auf, und wir beide mussten so lachen, dass uns die Tränen kamen. Das ist eine meiner liebsten Erinnerungen mit meiner Mutter – und irgendwie bin ich der mürrischen Tante Zsuzsa dankbar dafür.

Harakiri

Mein Chef schrieb mir, dass ein Kollege krank ist und fragte, ob ich einspringen kann. Ich antwortete in einem anderen Chat mit meiner Freundin über meine Harnwegsinfektion: „Wenn das wieder so ist, bringe ich mich um.“

Judit

Bei einer Firmenfeier kam auch eine ehemalige Vorgesetzte, die ich kaum wiedererkannte, so sehr hatte sie zugenommen. „Oh mein Gott, Judit hat so zugenommen!“ wollte ich meiner Kollegin Janka schicken. Nach einer halben Stunde ohne Antwort sah ich auf mein Handy und stellte fest, dass die Nachricht aus Versehen direkt an Judit ging – und sie hatte sie schon gelesen. Mit gesenktem Kopf und knallrotem Gesicht rannte ich zur Garderobe, holte meinen Mantel und ging direkt nach Hause. Seitdem habe ich Judit nicht mehr gesehen, aber Janka hat sich köstlich über die Geschichte amüsiert.

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