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Sätze, die dir in deinen E-Mails richtig auf die Nerven gehen

Margarete Bauer2 Min. Lesezeit
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Sätze, die dir in deinen E-Mails richtig auf die Nerven gehen — Lebensstil

Passiv-aggressive Nachrichten mag wirklich niemand

Es überrascht nicht, dass es Sätze gibt, die niemand in seinem Postfach sehen will – meistens stecken dahinter subtile Vorwürfe.

Die Studie zeigt: Der meistgehasste Satz ist „Ich weiß nicht, ob du meine letzte E-Mail erhalten hast“. Denn sowohl Absender als auch Empfänger wissen genau, dass sie angekommen ist – der Satz soll nur signalisieren, dass man jetzt eine Antwort erwartet.

Knapp dahinter folgen „entsprechend meiner letzten E-Mail“ und „laut unserer Vereinbarung", die ebenfalls viele Leser nerven.

11 % fanden es am ärgerlichsten, wenn in einer E-Mail zu einem früher besprochenen Thema gefragt wird: Gibt es Neuigkeiten?.

10 % stört am meisten das Entschuldige, dass ich noch einmal schreibe.

9 % regen sich über die Sätze Bitte mach einen Vorschlag und „wie zuvor vereinbart“ auf.

Jeweils 6 % seufzen am häufigsten bei wie besprochen und Ich hänge es noch einmal an, damit du es leichter findest.

Die Studie hat leider nicht untersucht, welche Formulierungen Büroangestellte stattdessen lieber sehen würden. Wenn jemand nicht antwortet, muss man einfach nochmal schreiben – und es gibt kaum etablierte Alternativen zu den genannten Sätzen. Auch wie die Absender selbst die nervigen Formulierungen umgehen, bleibt offen.

Die Rolle der E-Mails wächst immer weiter

45 % der Befragten sagen, sie nerven sich am meisten über Menschen, die zu oft E-Mails schreiben. 33 % stört es, wenn ihnen Produkte angeboten werden, die sie gar nicht interessieren. 22 % ärgert es am meisten, wenn sie abgelaufene Rabatte oder Gutscheine bekommen. Und 17 % bekommen den Puls hoch, wenn der Absender ihren Namen falsch schreibt.

Trotzdem zeigt die Studie, dass das E-Mail-Schreiben immer mehr Raum in unserem Leben einnimmt. Die Befragten verbringen im Schnitt täglich zweieinhalb Stunden mit dem Checken ihres Postfachs – das sind 17 % mehr als in den letzten Jahren. Und sie tun das nicht nur während der Arbeitszeit: 60 % schauen beim Fernsehen rein, 40 % scrollen durch ihr Postfach im Bad, und 14 % geben zu, auch beim Autofahren oft ihre E-Mails zu checken.

Auf die Frage, welche Kommunikationsform sie am Arbeitsplatz bevorzugen, antworteten 31 % mit E-Mail. Genau so viele, nämlich 31 %, sagen, sie sprechen lieber direkt mit ihren Kolleg:innen. Die neueren Videokonferenzen sind offenbar unbeliebt und landeten auf dem letzten Platz.

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