Intervallfasten ist kein neuer Trend, erlebt aber gerade mit der 6/18-Methode ein echtes Revival. Dabei isst du täglich nur sechs Stunden lang, während du in den restlichen 18 Stunden nur Wasser oder kalorienfreie Getränke zu dir nimmst. Viele wählen diese Methode nicht nur zur Gewichtsreduktion, sondern auch für einen gesünderen Lebensstil.
Mit der 6/18-Methode bekommt dein Körper die Chance, sich in den Fastenphasen zu entgiften, die Zellregeneration zu verbessern und die Fettverbrennung zu fördern. Wenn das Essensfenster auf sechs Stunden begrenzt ist, nutzt dein Körper gespeicherte Fettreserven als Energiequelle – das unterstützt die Gewichtsabnahme.
Eine Studie, veröffentlicht im Fachmagazin Obesity, zeigt, dass Teilnehmer in vier Wochen durchschnittlich 2 bis 5 Kilogramm abnahmen.
Die Forschung hebt auch hervor, dass das gefährliche viszerale Fett, das sich um die inneren Organe ansammelt und gesundheitliche Risiken birgt, durch das Fasten deutlich reduziert wurde.
Forscher der University of Illinois berichten, dass sich neben dem Gewicht auch die Insulinsensitivität verbesserte – ein wichtiger Faktor zur Vorbeugung und Behandlung von Diabetes.

Die Vorteile des Intervallfastens
Intervallfasten konzentriert sich nicht nur auf Gewichtsverlust, sondern bringt viele weitere gesundheitliche Vorteile mit sich.
Es kann entzündliche Prozesse reduzieren, die oft die Ursache chronischer Erkrankungen sind.
Außerdem wird die Autophagie, also der natürliche Reinigungsprozess der Zellen, angeregt. Das hilft, das Altern zu verlangsamen und die Zellgesundheit zu erhalten.
Eine weitere Studie im Journal Cell Metabolism zeigt, dass Intervallfasten hormonelle Balance und Wachstumshormone positiv beeinflussen. Das unterstützt eine schnellere Regeneration und den Erhalt der Muskelmasse – auch während einer Diät.
Auch die Nachteile sollten bedacht werden
Obwohl Intervallfasten viele Vorteile bietet, sollte man auch mögliche Nachteile im Blick behalten. Gerade zu Beginn können längere Fastenphasen Müdigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten verursachen – besonders bei Einsteigern.
Wer an bestimmten Krankheiten leidet oder spezielle Ernährungsbedürfnisse hat, sollte vor dem Start unbedingt mit einem Experten sprechen.
Für menstruierende Frauen, Schwangere und Stillende ist Fasten nicht empfohlen, da eine ausgewogene Ernährung hier besonders wichtig ist. Vor allem bei längeren oder intensiveren Fastenformen ist eine ärztliche Beratung ratsam.











