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3 toxische Sätze beim Weihnachtsessen – So antwortest du souverän!

Schuster Borka3 Min. Lesezeit
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3 toxische Sätze beim Weihnachtsessen – So antwortest du souverän! — Familie
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Wenn du Glück hast, bedeuten entfernte Verwandte an Weihnachten echte Freude. Wenn du weniger Glück hast, wird es zur Tortur. Schnell findest du dich neben einem neugierigen, ja sogar böswilligen Verwandten wieder, mit dem du dann stundenlang zusammensitzt. Wahrscheinlich weißt du schon jetzt, welcher Satz kommen wird, mit dem er dich treffen will.

Keine Sorge, wir helfen dir, dich vorzubereiten! Mutige können die folgenden Antworten laut aussprechen, aber schon das leise Flüstern in Gedanken bewahrt deine innere Ruhe.

1. „Als ich in deinem Alter war, hatte ich schon X Kinder!“

Mutter zu sein ist wundervoll, das bestreitet niemand. Aber es wäre ziemlich engstirnig zu behaupten, dass das die einzige Leistung einer Frau im Leben ist, die wirklich zählt.

Genau das steckt oft hinter diesem Satz. Trotzdem solltest du nicht ablehnend reagieren – dein Verwandter will ja nur ein Gespräch beginnen und hat sogar ein Thema angeschnitten!

Bleib dabei und frag ihn, wie alt er war, als er seinen Abschluss gemacht hat, seine erste Beförderung bekam, nach Indien reiste oder erkannte, dass man sich auch von Männern trennen kann, für die man jeden Morgen die Unterwäsche rauslegen muss.

Wenn das alles bei ihm noch nicht passiert ist, beruhige ihn: bestimmt habt ihr einfach unterschiedliche Wege. Während er Kinder bekam, hast du andere Dinge erlebt – und du hast noch einige Jahre Zeit, um deine Liste abzuhaken. Also ist vielleicht auch für ihn noch nicht alle Hoffnung verloren.

Toxische Sätze beim Weihnachtsessen

2. „In meiner Zeit war so etwas noch nicht erlaubt!“

Damit ist gemeint: so zu sprechen, sich zu kleiden, seine Identität zu hinterfragen, ins Ausland zu reisen oder als Frau selbst über das eigene Leben zu entscheiden. Das Problem bei solchen Sätzen ist, wenn sie nicht nur eine historische Tatsache festhalten, sondern implizieren, dass es heute besser wäre, wenn das alles nicht möglich wäre.

Veränderung ist natürlich beängstigend. Doch die beste Medizin ist hier Schocktherapie: Erinnere deinen besorgten Verwandten daran, dass heute nicht nur all das möglich ist, sondern dass sogar die Familie nicht mehr unantastbar ist!

So sehr, dass es völlig legitim ist, den Kontakt zu Menschen abzubrechen, die dir nicht dein Glück gönnen. Also sollte sich jeder lieber aufs Kartoffelpüree konzentrieren – das gibt es heute genauso wie in den 60ern.

3. „Du wärst viel hübscher, wenn du…“

…keine Tattoos hättest, dich anders kleiden würdest, das Piercing rausnimmst oder deine Haare anders trägst. Oder gar ein paar Kilo ab- oder zunehmen würdest!

Da solche Kommentare natürlich nur dein Bestes wollen, solltest du zuerst danken und dann erwidern, dass Tante Manci auch mal wieder ihren Kleiderschrank auffrischen könnte – nicht erst seit 1973! Und vielleicht könnten diese riesigen Blumenmuster auch wegfallen. Ihre Ohrringe sind auch nicht mehr modern, und glücklicherweise gibt es gute Behandlungen, um Altersflecken an den Händen zu entfernen.

Wenn sie möchte, gibst du ihr gern den Kontakt zu einer Kosmetikerin. Aber wenn sie sich so wohlfühlt, dann sollte sie dafür dankbar sein und nicht deine Feier verderben.

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