Heutzutage bieten immer mehr Fastfood-Restaurants tatsächlich auch Gerichte an, die als gesund gelten. Außerdem öffnen sich immer mehr Betriebe für Veganer und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten. Es gibt jedoch ein Gericht, das in den meisten Fastfood-Lokalen schon lange erhältlich ist und deutlich gesünder ist als viele andere Optionen.
Fastfood-Restaurants sind grundsätzlich nicht dafür da, Superfoods zu verkaufen – auch wenn es inzwischen tatsächlich immer mehr gesunde Snacks gibt. Ob Burger, Bratwurst, Fladenbrot, Pommes, Pizza oder Kebab: Manchmal fühlen wir uns einfach großartig, wenn wir mal fettige Speisen genießen.
Zwar sind Fastfood-Ketten meist nicht für ihre nährstoffreichen Angebote bekannt und regelmäßiges Essen dort ist nicht empfehlenswert. Aber ein Gericht kannst du wirklich mit gutem Gewissen genießen, selbst wenn du immer auf eine gesunde Ernährung achtest.
Wichtig ist auch zu klären, dass wir hier nur Gerichte meinen, die sofort verzehrt werden. Neben den Klassikern zählen dazu Burritos, Sandwiches, Hähnchengerichte, süße Backwaren wie klassische Teilchen oder Donuts sowie Hot Dogs. Viele dieser Speisen sind fetttriefend, aus Weizenmehl oder dick paniert. Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe sind oft kaum enthalten.
Das gesündeste Fastfood
Das gilt nicht für Falafel. Die kleinen, runden Bällchen aus dem Nahen Osten sind eine viel bessere Wahl als klassische Pizza oder Burger. Zwar ist es etwas übertrieben, sie als „gesund“ zu bezeichnen, da sie meist in Öl frittiert werden. Dennoch sind sie im Vergleich zu typischem Fastfood deutlich weniger schädlich und liefern unserem Körper viel mehr Nährstoffe als eine Portion Pommes.

100 Gramm Pommes enthalten 312 Kalorien. Die gleiche Menge Falafelbällchen (ein Bällchen wiegt ca. 20 Gramm) hat 333 Kalorien – ist aber trotzdem viel gesünder, weil sie deutlich mehr Nährstoffe liefern. Das liegt vor allem daran, dass die Hauptzutat Kichererbsen sind, die sehr nährstoffreich sind. Eine Portion Falafel (ca. 165 Gramm) deckt 70 % des Tagesbedarfs an Folsäure, 65 % an Kupfer und 50 % an Ballaststoffen.
Ein weiterer Vorteil von Falafel gegenüber Burger oder Pizza ist der Gehalt an Eisen und Zink. Dank des niedrigen glykämischen Index können auch Menschen mit Diabetes kleine Mengen genießen. Die Gewürze, darunter Kreuzkümmel und Curry, fördern die Verdauung.
Die enthaltenen pflanzlichen Saponine senken den Blutfettspiegel und schützen Herz und Kreislauf. Der einzige Nachteil ist das Frittieren in Öl – das war’s aber auch schon. Wenn du dazu eine große Portion Salat isst, kannst du diesen kleinen Nachteil sogar ausgleichen.
Und was tun, wenn du doch mal Lust auf eine große Portion Pommes, Burger oder Pizza hast, aber keine fettigen und öligen Varianten essen möchtest? Du kannst all diese typischen Fastfood-Gerichte auch zu Hause zubereiten. Der Trick: Wähle gesündere Zutaten und frittiere oder backe Fleischpattys, Pommes und Co. in weniger oder anderen Ölen – oder im Ofen. So vermeidest du das viele Fett, das in Fastfood-Restaurants üblich ist.











