Im Sommer läuft FOMO – die Angst, etwas zu verpassen – auf Hochtouren. Überall Urlaubsfotos, Grillabende und Strandbilder, und plötzlich wirkt das eigene Leben grau und langweilig. Aber ist das wirklich so – oder vergleichst du nur deinen Alltag mit dem Highlight-Reel anderer? Mach diesen kurzen Test und finde heraus, wie stark dich die saisonale Einsamkeit und der soziale Vergleichsdruck tatsächlich treffen.
Auswertung: Antwort A = 1 Punkt, Antwort B = 2 Punkte, Antwort C = 3 Punkte, Antwort D = 4 Punkte.
1. Es macht mir schlechte Laune, wenn ich in den sozialen Medien sehe, dass Bekannte an exotischen Orten Urlaub machen.
- A: Trifft voll zu
- B: Trifft eher zu
- C: Trifft weniger zu
- D: Trifft gar nicht zu
2. Ich habe das Gefühl, einen Großteil meines Sommers zu verschwenden, weil ich nicht so viel reise wie andere.
- A: Trifft voll zu
- B: Trifft eher zu
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- D: Trifft gar nicht zu
3. Es macht mir Angst, wenn ich an einem Wochenende keine festen Pläne habe, während andere feiern oder Ausflüge machen.
- A: Trifft voll zu
- B: Trifft eher zu
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- D: Trifft gar nicht zu
4. Ich vergleiche meinen Alltag häufig mit den sorgfältig ausgewählten Urlaubsfotos anderer.
- A: Trifft voll zu
- B: Trifft eher zu
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- D: Trifft gar nicht zu
5. Wenn ich an einem schönen Sommerabend allein zu Hause bin, fühle ich mich einsamer als im Winter.
- A: Trifft voll zu
- B: Trifft eher zu
- C: Trifft weniger zu
- D: Trifft gar nicht zu
6. Ich neige dazu, zu viel Geld auszugeben oder Aktivitäten zu planen, die mir eigentlich keinen Spaß machen – nur um nicht das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen.
- A: Trifft voll zu
- B: Trifft eher zu
- C: Trifft weniger zu
- D: Trifft gar nicht zu
7. Ich glaube, dass das Leben anderer im Sommer viel aufregender und erfüllter ist als meins.
- A: Trifft voll zu
- B: Trifft eher zu
- C: Trifft weniger zu
- D: Trifft gar nicht zu
8. Wenn ich ein Foto von meinem Urlaub poste, beobachte ich angespannt, wie viele Likes ich bekomme – als würde das den Wert meines Erlebnisses bestätigen.
- A: Trifft voll zu
- B: Trifft eher zu
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- D: Trifft gar nicht zu
9. Es fällt mir schwer, im Moment zu sein und abzuschalten, weil ich ständig daran denke, was andere gerade tun könnten.
- A: Trifft voll zu
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- D: Trifft gar nicht zu
10. Ich spüre einen äußeren Druck, einen perfekten und unvergesslichen Sommer erleben zu müssen.
- A: Trifft voll zu
- B: Trifft eher zu
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11. Wenn ich Freunde treffe und keine große Reise zu erzählen habe, fühle ich mich unwohl.
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12. Ich meide bewusst die Posts bestimmter Bekannter, weil ich weiß, dass sie mich nur schlechter fühlen lassen.
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13. Wenn ich nachträglich erfahre, dass Freunde ohne mich eine Gartenparty oder einen Strandtag gemacht haben, grübele ich tagelang darüber nach.
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14. Die Sommerhitze und die langen Tage verstärken das Gefühl, dass alle anderen glücklich und aktiv sind – nur ich nicht.
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15. Ich denke oft darüber nach, wie ich meinen Sommer in den sozialen Medien aufregender oder fröhlicher wirken lassen kann, als er wirklich ist.
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16. Ich fühle eine echte Erleichterung, wenn der Sommer vorbei ist und alle wieder in den gewohnten Alltag zurückkehren.
- A: Trifft voll zu
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Auswertung
Starkes Sommer-FOMO und Einsamkeitsgefühl (16–28 Punkte)
Der Sommer bedeutet für dich eine echte emotionale Belastung. Du bist stark beeinflusst von der Illusion des perfekten Sommers, die soziale Medien vermitteln – und du neigst dazu, deinen ganz normalen Alltag mit den gefilterten Highlight-Momenten anderer zu vergleichen. Dieser ständige Vergleich kann zu Isolation, Angst und einem schlechten Gewissen führen, das dich daran hindert, den Wert deines eigenen Lebens wahrzunehmen.
Der erste Schritt nach vorne: ein bewusstes digitales Detox. Reduziere das Scrollen durch soziale Medien, besonders an Wochenenden, und mute ruhig die Profile, die dir Unbehagen bereiten. Sammle Offline-Erlebnisse, plane Aktivitäten, die dich wirklich aufladen – und statt alles zu fotografieren, lebe den Moment einfach. Erinnere dich daran: Was auf dem Bildschirm glänzt, ist in der Realität oft eine erschöpfende Reise oder ein genauso stressiger Alltag wie deiner. Die schlechten Momente postet niemand.
Moderates FOMO, schwankende Stimmung (29–44 Punkte)
Du erlebst ein inneres Tauziehen zwischen dem, was du dir wünschst, und dem, was wirklich ist. Grundsätzlich weißt du, dass soziale Medien nicht die ganze Wahrheit zeigen – aber an langen, warmen Sommertagen erwischt dich das Einsamkeitsgefühl trotzdem. Manchmal überkommt dich ein Stich Neid beim Anblick eines Strandfotos, und du spürst den inneren Druck, auch etwas Unvergessliches erleben zu müssen. Gleichzeitig bist du in der Lage, die Situation rational einzuordnen.
Um weiterzukommen: Lerne, die Freude am Verpassen zu entdecken. Ein gemütlicher Filmabend zu Hause ist keine verschwendete Zeit, sondern wertvolle mentale Erholung. Wenn du dich einsam fühlst, warte nicht darauf, dass andere sich melden – ergreife selbst die Initiative und schlage ein einfaches Eis oder einen Kaffee vor. Ein Dankbarkeitstagebuch kann ebenfalls helfen: Notiere jeden Abend drei kleine Dinge aus deinem Tag, die sich gut angefühlt haben. Das lenkt den Fokus sanft zurück auf dein eigenes Leben.
Ausgeglichener, FOMO-freier Sommer (45–64 Punkte)
Du bist ein echter Meister des Augenblicks. Der sommerliche Trubel lässt dich weitgehend kalt, und es gelingt dir hervorragend, dich von äußerem Erwartungsdruck und sozialen Medien zu lösen. Die Anzahl der Likes bestimmt nicht den Wert deiner Erlebnisse – du kannst auch allein vollständig entspannen und weißt genau, dass Erholung nicht gleichbedeutend ist mit ständiger Aktivität oder exotischen Reisen.
Um diesen harmonischen Zustand zu bewahren: Inspiriere auch andere mit deiner Offline-Präsenz. Geh mit gutem Beispiel voran, indem du beim nächsten Treffen das Handy weglegst und wirklich bei den Menschen bist, die um dich herum sind. Da du keine Energie an unnötige Vergleiche verschwendest, kannst du diese ruhige Zeit kreativ nutzen – tauche in ein neues Hobby ein, lerne etwas Neues oder genieße ganz bewusst den Luxus des Entschleunigens.











