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Meine 3 liebsten Sommerausflüge, die keinen Cent kosten – und trotzdem auftanken

Deborah Keller4 Min. Lesezeit
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Meine 3 liebsten Sommerausflüge, die keinen Cent kosten – und trotzdem auftanken — Freizeit
In diesem Artikel

Es gibt etwas unglaublich Befreiendes daran, einen Tag zu erleben, an dem man kein Geld ausgeben muss, um sich wirklich gut zu fühlen. Kein Eintritt, keine Reservierung, kein Programm im klassischen Sinne – einfach rausgehen und spüren, wie schön es ist, da zu sein.

Jedes Jahr, wenn der Sommer beginnt, kommen mir dieselben drei Aktivitäten in den Sinn. Einfach, kostenlos und trotzdem unglaublich erfüllend. Sie helfen mir, langsamer zu werden, den Kopf freizubekommen – und manchmal machen sie den ganzen Tag besser.

Picknick mit selbst gemachten Leckereien – wenn das Einfachste das Schönste ist

Bei uns gelingt ein Picknick irgendwie immer am besten, wenn wir es nicht übertreiben. Eine Decke, eine kleine Tasche voller Essen – mehr braucht es nicht.

Ich bereite vorher schnell etwas zu Hause vor: ein paar Sandwiches, Gemüsesticks, Reste vom Mittagessen neu angerichtet, frisches Obst oder ein einfaches Gebäck. Alles Dinge, die sowieso im Kühlschrank warten.

Aber eigentlich geht es gar nicht ums Essen. Es geht um die Stimmung. Wie man im Gras sitzt, miteinander redet oder einfach die Bäume beobachtet. Manchmal liegt ein Buch dabei, manchmal herrscht einfach Stille. Und diese Stille tut auf eine ganz besondere Weise gut.

Die Reste, die am Ende übrig bleiben, schmecken später immer am besten – weil sie mich an meine Kindheit erinnern, wenn mein Vater nach einem langen Arbeitstag nach Hause kam und ich aus seiner Kühltasche immer irgendetwas Besonderes bekam.

Pilze sammeln in Wald und Wiese – eine Schatzsuche, die in der Küche weitergeht

Pilzesammeln fühlt sich für mich an wie eine langsame Schatzsuche. Man beginnt, den Waldboden mit anderen Augen zu sehen – die Baumwurzeln, das Laub, die schattigen Stellen. Und wenn man dann einen Pilz entdeckt, gibt es diesen kleinen, stillen Moment der Freude. Wichtig dabei: immer mit Maß sammeln, damit die Natur für alle erhalten bleibt.

Wenn wir Glück haben, entstehen zu Hause aus dem Gesammelten wunderbare Gerichte: ein herzhaftes Pilzgulasch, eine cremige Pilzsuppe oder Bratkartoffeln mit Steinpilzen. Rührei mit frischen Pilzen ist bei uns ein absoluter Favorit – simpel, aber voller Geschmack.

Wer diese Sommeraktivität ausprobieren möchte, sollte eines nie vergessen: Pilzkenntnisse sind unverzichtbar. Im Zweifelsfall lasse ich einen Pilz lieber stehen oder zeige ihn einem Experten. Die Geschenke der Natur sind wunderbar – aber nur, wenn man verantwortungsvoll damit umgeht.

Und noch eine Kleinigkeit, die viele vergessen: Nach dem Pilzesammeln immer gründlich die Hände waschen. Klingt selbstverständlich – ist aber ein wichtiger Teil des Ganzen.

Spaziergang oder Radtour bei Sonnenuntergang – der Weg ist das Erlebnis

Oft breche ich ohne großen Plan auf. Nur mit dem Gedanken: „Ich möchte heute Abend den Sonnenuntergang von einem schönen Fleck aus sehen."

Manchmal gehe ich zu Fuß, manchmal nehme ich das Fahrrad – und folge einfach meinem Instinkt. Ein Feldweg am Waldrand, ein kleiner Hügel, eine ruhige Ecke in der Umgebung, wo einen niemand stört. Der Ort ist dabei gar nicht so wichtig. Was zählt, ist das langsame Wandern des Lichts.

Wenn sich der Sonnenuntergang nähert, wird irgendwie alles ein bisschen magischer. Ich halte inne. Ich hetze nicht weiter. Ich beobachte, wie die Sonne versinkt, und mache dabei ein paar Fotos – keines davon perfekt, aber alle erinnern mich daran, wie viel Schönheit in einem ganz gewöhnlichen Abend steckt.

Manchmal sind die einfachsten Momente die schönsten

Wenn ich darüber nachdenke, drehen sich alle drei Aktivitäten um dasselbe: Man muss nicht auf teure Programme, Eintrittskarten oder aufwendige Pläne warten, um sich wirklich wohl zu fühlen.

Manchmal reicht ein Spaziergang im Abendlicht. Ein einfaches Picknick. Ein Ausflug in den Wald, bei dem man der Natur – und sich selbst – ein bisschen näherkommen darf.

Und genau diese Tage bleiben uns oft viel länger in Erinnerung, als wir es je erwartet hätten.

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