Creme oder Puder – und in welcher Reihenfolge
Im Herbst ist Cremerouge fast immer die bessere Wahl. Es legt sich in die Haut statt darauf und lässt trockene Stellen nicht so schnell kreidig aussehen. Aufgetragen wird es auf Foundation oder getönte Creme, aber vor dem Puder – sonst rubbelt man die Grundierung wieder an. Mit zwei kleinen Tupfern anfangen, dann mit sauberen Fingerkuppen oder einem feuchten Schwämmchen klopfend verblenden. Klopfen, nicht wischen, das ist der ganze Trick.
Puderrouge kommt zum Schluss und eignet sich gut für Haut, die im Tagesverlauf glänzt, oder wenn man die Farbe sehr fein dosieren möchte. Die Kombination aus beidem – Creme als Basis, ein Hauch Puder darüber – hält am längsten und wirkt am tiefsten, ohne intensiv zu sein. Wer es minimal mag: ein cremiger Stift, zwei Striche, mit den Fingern verwischt, braucht keine dreißig Sekunden.
Die Farben, die im Herbst wach wirken
Statt sich an einem bestimmten Trendton festzuhalten, hilft eine simple Frage: Welche Farbe hat dein Gesicht, wenn du im Kalten spazieren warst? Bei hellen, kühlen Hauttönen ist das meist ein klares Rosé oder ein gedämpftes Himbeerrot. Bei warmen, pfirsichfarbenen Untertönen eher Apricot, Koralle oder ein warmes Terrakotta. Bei tieferen Hauttönen funktionieren kräftige Beeren-, Ziegel- und Brombeertöne wunderbar, weil sie sich nicht grau verlieren.






