Es gibt diesen Moment Ende Oktober, in dem die ersten Newsletter mit dem Wort "Countdown" im Betreff ankommen. Noch ist nichts passiert, noch gibt es keine Preise, und trotzdem stellt sich im Kopf schon ein leises Dringlichkeitsgefühl ein. Genau dieses Gefühl ist das eigentliche Produkt der Rabattsaison. Wer es kennt, kann ihm zuvorkommen – nicht mit Verzicht, sondern mit Vorbereitung.
Das Datum ist schnell geklärt
Black Friday ist immer der Freitag nach dem amerikanischen Thanksgiving-Fest, das auf den vierten Donnerstag im November fällt. 2026 ist das der 27. November, der Cyber Monday folgt am 30. November. In der Praxis hat sich das Ganze längst zu einer Art Rabattmonat ausgedehnt: Viele Händler starten Aktionen schon Mitte November, manche verlängern bis in die erste Dezemberwoche. Für dich heißt das vor allem eins – du musst nicht um Mitternacht wach sein, und ein verpasster Freitagmorgen ist kein verpasstes Jahr.
Der zweite, unbequemere Teil der Wahrheit: Nicht jeder durchgestrichene Preis ist ein Rabatt. Streichpreise beziehen sich oft auf eine unverbindliche Preisempfehlung, die im normalen Alltag ohnehin kaum jemand zahlt. Deshalb ist die Frage nie "Wie viel Prozent?", sondern "Wie viel Euro im Vergleich zu dem, was dieses Produkt in den letzten Monaten normalerweise gekostet hat?".






