Es gibt diesen Punkt im Jahr, an dem das Vorwärts aufhört zu funktionieren. Die Tage werden kürzer, die To-do-Liste wird nicht kürzer, und irgendwann merkt man, dass die Energie nicht fehlt, weil man zu wenig tut, sondern weil man zu vieles gleichzeitig offen hält. Astrologie liefert dafür keine Diagnose, aber sie liefert etwas anderes: ein Vokabular, mit dem man über eigene Muster sprechen kann, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Nimm die folgenden Zeilen also als Spiegel, nicht als Urteil – und behalte, was sich stimmig anfühlt.
Feuerzeichen: Widder, Löwe, Schütze
Der Widder darf das Tempo loslassen, mit dem er Probleme löst, die noch gar nicht da sind. Vieles, was gerade dringend wirkt, ist nur laut. Eine Übung für diesen Monat: Bei jeder neuen Aufgabe einmal bis zum nächsten Morgen warten, bevor du zusagst. Der Löwe darf die Rolle der guten Laune abgeben. Du musst nicht jeden Raum tragen, in den du gehst; ein stiller Abend, an dem du nichts unterhältst, ist keine Absage an dich selbst. Der Schütze wiederum darf den Plan loslassen, der schon dreimal verschoben wurde. Entweder er kommt diese Woche in den Kalender, oder er darf ehrlich sterben – das Halbwegs-Vorhaben kostet mehr Kraft als das Nein.




