Vier Kombinationen für die kühleren Wochen
Die erste ist die einfachste: weißes Shirt, dunkle gerade Jeans, dazu ein Blazer in einer gedeckten Farbe und flache Loafer. Der Trick liegt darin, das Shirt vorne locker in den Bund zu stecken – nur an einer Stelle, nicht rundherum. So entsteht eine Taille, ohne dass es akkurat aussieht.
Die zweite: Shirt unter einem Feinstrickpullover mit V-Ausschnitt, sodass Kragen und Ärmelenden hervorschauen. Das gibt einer schlichten Strick-Rock-Kombination Struktur und wirkt in Videocalls überraschend gepflegt. Wichtig ist, dass der Pullover nicht zu dick ist, sonst trägt man Falten.
Die dritte funktioniert für Tage, an denen es morgens kalt und mittags mild ist: weißes Shirt, weite Wollhose, eine lange Weste oder ein Cardigan aus fließendem Material, dazu ein schmaler Gürtel. Die vierte ist die abendliche Variante: Shirt mit einem Satinrock in tiefem Grün oder Braun, Absatz oder auch nur eine schöne Sandale mit Socke, und ein Schmuckstück am Hals, das die Aufmerksamkeit übernimmt. Diese Kombination lebt vom Materialgegensatz – schlichte Baumwolle gegen glänzenden Rock – und wirkt deshalb absichtsvoll.
Die Details, an denen man die Mühe sieht
Ein weißes Shirt verzeiht keine Nachlässigkeit. Ausgewaschene Achselbereiche, ein wellig gewordener Halsausschnitt oder Knötchen an den Seiten sind aus zwei Metern Entfernung erkennbar. Wasche weiße Shirts getrennt, verzichte auf Weichspüler, der die Fasern über die Zeit stumpf macht, und trockne sie lieber auf dem Bügel als im Trockner.






