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Wenn du diese drei Getränke täglich abwechselst, kannst du Jahre länger leben

Margarete Wolf3 Min. Lesezeit
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Wenn du diese drei Getränke täglich abwechselst, kannst du Jahre länger leben — Gesundheit

Es gibt eine Gewohnheit, die fast in jedem Leben vorkommt, auch wenn wir unseren Tag unterschiedlich gestalten. Wir wachen auf, trinken ein großes Glas Wasser, um jede Zelle zum Leben zu erwecken, dann folgt der erste Kaffee, der nicht nur ein Getränk, sondern ein kleines Ritual ist – ein ruhiger Moment, um in den Tag zu starten. Am Nachmittag darf dann eine Tasse Tee nicht fehlen, die sanft neue Energie schenkt oder genau die kleine Pause bringt, die wir brauchen.

Neue Studien zeigen, dass diese drei Getränke (Wasser, Kaffee und Tee) tatsächlich viel mehr für uns tun, als wir denken. Laut aktuellen Ergebnissen des British Journal of Nutrition und Daten der UK Biobank verbessern sie nicht nur unser Wohlbefinden, sondern können unser Leben sogar um Jahre verlängern.

Forscher analysierten Daten von mehreren Hunderttausend Menschen und entdeckten ein spannendes Muster. Wer täglich 7–8 Getränke konsumierte – nicht nur Wasser, sondern abwechslungsreich über den Tag verteilt – hatte ein deutlich geringeres Sterberisiko. Schon wenn jemand ab 4 Portionen täglich einen Teil des Wassers durch Kaffee oder Tee ersetzte, war das vorteilhaft. Es geht also nicht darum, literweise Wasser zu trinken, sondern klug zu mischen, was man über den Tag verteilt trinkt.

Frau trinkt Kaffee

Ella Davar, eine auf Langlebigkeit spezialisierte Ernährungsberaterin, erklärt, dass das Geheimnis in der Vielfalt liegt. Ihrer Meinung nach ist das beste Muster ein ausgewogenes Verhältnis von Wasser, Kaffee und Tee. Denn Wasser ist die Basis, die Hydration, auf der alle Funktionen beruhen, während Kaffee und Tee zusätzliche Wirkstoffe liefern, die diese Wirkung noch verstärken.

Kaffee steckt voller Antioxidantien, die die Zellen unterstützen, und Tee bringt mit seiner entzündungshemmenden und stoffwechselanregenden Wirkung einen besonderen Mehrwert. Die spannendste Erkenntnis der Studie war, dass nicht die Menge, sondern die Kombination wirklich zählt. Der Körper funktioniert viel stabiler, wenn er über den Tag verteilt verschiedene bioaktive Stoffe erhält, statt nur ein Getränk zu konsumieren.

Vermeide zu heiße Getränke, verteile das Koffein gleichmäßig und trinke ohne Zusatzstoffe – all das trägt dazu bei, dass Herz, Kreislauf, Verdauung und Stoffwechsel ausgeglichener arbeiten.

Erfrischendes Zitronenwasser in Glasflasche

So trinkst du richtig, um die Wirkung zu spüren

Die praktische Umsetzung ist zum Glück ganz einfach. Davar empfiehlt, morgens mit einem großen Glas stillem Wasser zu starten, besonders vor dem Training oder wenn es morgens schnell gehen muss. Vormittags sind ein bis zwei Tassen Kaffee ideal, um den Fokus zu schärfen – koffeinfrei geht auch, wenn du empfindlich bist. Nachmittags sorgt grüner oder schwarzer Tee für einen sanften, feinen Energieschub und liefert wertvolle Wirkstoffe, die dein Körper liebt. Abends bleibt das Wasser, damit sich dein System beruhigen kann.

Das wirklich Beruhigende daran: Eine der einfachsten Gewohnheiten für ein langes Leben ist schon jetzt Teil deines Alltags. Du musst nichts radikal ändern, sondern nur bewusster zwischen den drei Getränken wechseln, die ohnehin zu deinem Tag gehören.

Wasser, Kaffee und Tee zusammen ergeben eine Kombination, die das Herz stärkt, das Risiko chronischer Krankheiten senkt, den Stoffwechsel verbessert und den Blutzuckerspiegel stabilisiert. Und das Schönste daran: Diese kleine Gewohnheit ist nicht nur gesund, sondern macht auch Freude. Ein Glas Wasser, das erfrischt. Eine Tasse Kaffee, die kurz innehalten lässt. Eine Tasse Tee, die alles wieder ins Gleichgewicht bringt. Kleine, alltägliche Momente, die zusammen viel mehr bewirken, als wir denken. Und wenn diese Rituale unserem Leben Jahre schenken, ist das das i-Tüpfelchen.

Über die Autorin

Margarete Wolf

Margarete Wolf schreibt über Beziehungen, Familie und die stille emotionale Wetterlage, die beides prägt. Sie interessiert sich für das, was andere auslassen — die Schwiegereltern, den Hund, die Freundschaft, die in den Dreißigern komisch wurde — und nimmt es genauso ernst wie die großen Themen.

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