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5 legendäre Elterngeschichten aus den 90ern, die wir damals einfach geglaubt haben

Szabó Erzsébet3 Min. Lesezeit
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5 legendäre Elterngeschichten aus den 90ern, die wir damals einfach geglaubt haben — Familie
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Damals galten die Worte der Erwachsenen als einzige verlässliche Quelle. Wenn Mama, Papa oder die Klassenlehrerin etwas sagten, dann war das für uns unumstößlich. Zumindest dachten wir das. Dann wurden wir erwachsen… und merkten, dass manche Aussagen rückblickend ziemlich kreative „Erziehungstricks" waren.

Schauen wir uns diese legendären Kindheits-„Wahrheiten" mal genauer an!

„Wenn du ins Schwimmbecken pinkelst, verfärbt sich das Wasser“

Source: pexels.com

Wahrscheinlich hatten alle 90er-Kinder diesen Satz im Kopf, wenn der Sommer endlich da war und wir die Freude an Freibädern genießen konnten. Die größte Abschreckung der Eltern vor peinlichen und wenig hygienischen Momenten war das gefürchtete „Farbwechsel-Wasser“. Angeblich wurde ein geheimer Stoff ins Wasser gegeben, der sofort anzeigte, wenn jemand hineingepinkelt hatte. Der Trick funktionierte: Niemand wollte in einem auffälligen blauen oder roten Strudel sitzen.

„Schluck den Kern nicht runter, sonst wächst er in deinem Bauch“

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Das war eine der größten Horrorstorys unserer Kindheit. Ein einziger verschluckter Melonen- oder Kirschkern reichte, um Panik auszulösen: „Oh Gott, der wächst in meinem Bauch!“ Manche behaupteten sogar, bei Bekannten sei das passiert – also nahmen wir es ernst. Später lernten wir, dass unser Körper nicht gerade für solche Gartenarbeiten gemacht ist – aber bis dahin gab es einige schlaflose Nächte.

„Wenn du Kaugummi schluckst, kleben deine Eingeweide zusammen“

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Es scheint, wir haben als Kinder viele verbotene Dinge probiert, denn nach den Kernen kamen die Kaugummis auf die Liste der Gruselgeschichten. Zwei Warnungen kursierten: Erstens, wenn man sie schluckt, bleiben sie sieben Jahre im Bauch, zweitens, sie würden die Eingeweide zusammenkleben. Die Drohungen klangen so wissenschaftlich, dass wir nicht wagten, sie zu hinterfragen.

„Schau nicht zu nah fern, sonst ruinierst du deine Augen“

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Wer erinnert sich nicht an den Zauber der Sonntagmorgen? Zuckerhaltiges Müsli, geerbter Schlafanzug und der Hit der Zeit: der Fernseher – mit der Vormittags-Kinder-Show. Das war das sündige Vergnügen der 90er, vor dem uns unsere Eltern warnten: „Setz dich weiter weg, sonst ruinierst du deine Augen!“ Die Angst vor der Brille begann früh. Später widerlegte die Wissenschaft diese Sorge, doch die Warnung fühlte sich an wie eine vorgefertigte ärztliche Diagnose.

„Nach dem Essen darfst du nicht ins Wasser, sonst ertrinkst du“

Hazugságok szülőktől
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Einer der frustrierendsten Momente an Strandtagen war, wenn alle schon im Wasser planschten, du aber noch auf die Uhr starrtest, weil du gerade erst vor 20 Minuten das letzte Stück Butterbrötchen geschluckt hattest. Unsere Eltern meinten, nach dem Essen fließt das ganze Blut in den Magen, und wenn man dann ins Wasser geht, droht Ohnmacht – also Ertrinken. Klingt dramatisch und ist es auch: Die Medizin sagt, das ist total übertrieben, höchstens fühlt man sich beim Schwimmen mit vollem Bauch unwohl. Die Regel war nur gut, um ein paar Minuten im Schatten zu sitzen und nicht den ganzen Urlaub in der prallen Sonne zu verbringen.

Heute schmunzeln wir über diese Geschichten, vor allem weil genau solche Erzählungen den Zauber der 90er ausmachten. Vielleicht vermissen wir diese Welt manchmal sogar ein bisschen, oder?

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