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8 von 10 sind zu müde zum Kochen, zeigt eine aktuelle Studie

Szabó Erzsébet3 Min. Lesezeit
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8 von 10 sind zu müde zum Kochen, zeigt eine aktuelle Studie — Gesundheit
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Eine aktuelle Studie von Talker Research zeigt, dass acht von zehn Menschen nach der Arbeit zu erschöpft sind, um frische, vollwertige Mahlzeiten zuzubereiten. Obwohl die Umfrage auf US-Daten basiert, ist dieser Trend weltweit, auch in Deutschland, immer deutlicher zu erkennen. Kein Wunder, dass Müdigkeit und volle Terminpläne sich negativ auf unsere Ernährung und letztlich auf Gewicht und Gesundheit auswirken.

Die Herausforderungen von Müdigkeit und gesunder Ernährung

Laut Studie geben 77 % der Befragten zu, dass es Tage gibt, an denen sie einfach zu müde zum Kochen sind. Nach einem stressigen Arbeitstag greifen die meisten lieber zu schnellen Lösungen und wählen oft Fertiggerichte.

Die Essgewohnheiten von 2000 Amerikanern wurden untersucht, und die Ergebnisse sind alarmierend: Ein Fünftel gab an, beim Kochen so müde gewesen zu sein, dass sie eingeschlafen sind, während sie auf das Essen warteten. Das mag extrem klingen, zeigt aber, wie stark viele täglich erschöpft sind.

Die Wochentage sind die größte Herausforderung

Die Studie zeigt auch, dass die meisten die Wochentage als die schwierigsten für gesunde Ernährung und Kochen empfinden. Doch auch das Wochenende bietet nicht immer Erholung, denn 38 % sagen, jeder Tag der Woche ist aus unterschiedlichen Gründen vollgepackt.

Interessant: Montag ist der schwierigste Tag fürs Kochen von Hausmannskost – 35 % finden es an diesem Tag am schwersten, gefolgt von Mittwoch und Freitag mit jeweils 29 %.

Das mag überraschend sein, da viele am Wochenanfang Reste vom Wochenende essen. Was steckt dahinter? Oft ist das Wochenende mit „wohlverdienter Pause“ und Essensbestellungen gefüllt – und am Montag ist dann der Kühlschrank leer, sodass nichts zum Kochen oder Einpacken da ist. 

Wie Zeitmangel die Ernährung beeinflusst

Zeitmangel und Müdigkeit bestimmen direkt, was wir essen. 40 % der Befragten gaben zu, dass ihr voller Terminkalender ihre Ernährung beeinflusst, und 57 % berichten, dass dies spürbar negative Folgen für ihre Gesundheit hat. Wegen Stress und Hektik greifen viele zu schnellen, leicht verfügbaren Mahlzeiten, die oft weniger gesund sind als eine einfache Gemüse-Pasta.

42 % wählen Sandwiches, wenn sie keine Zeit zum Kochen haben, 37 % essen Fast Food und 33 % bevorzugen Mikrowellen-Mahlzeiten. Das zeigt, dass schnelle Lösungen oft vor gesunden, nahrhaften Gerichten bevorzugt werden.

Obwohl 78 % der Befragten gesunde Ernährung wichtig finden, geben 19 % zu, mindestens einmal täglich Fast Food zu essen. Dieser Trend ist auch in Deutschland spürbar: Fast-Food-Ketten und Fertiggerichte werden besonders bei jungen und berufstätigen Menschen immer beliebter.

Weitere Hürden für gesunde Ernährung

Ein großes Hindernis für gesunde Ernährung sind steigende Preise – so die Studie. 41 % nennen finanzielle Belastungen als Hauptproblem, 26 % sehen Zeitmangel als Grund, keine gesunden Mahlzeiten zuzubereiten. Weitere 19 % haben Schwierigkeiten, passende Zutaten zu finden oder sind unsicher, was sie kochen sollen.

Das kennen viele auch hierzulande: hochwertige, frische Zutaten sind teuer oder schwer erhältlich. Gesunde Gerichte ohne Routine zuzubereiten, kostet Zeit – das schreckt viele vom regelmäßigen Kochen zu Hause ab.

Gibt es trotzdem Lösungen? Die Studie zeigt, dass 74 % der Menschen an gesünderer Ernährung interessiert wären, wenn sie bequemer wäre. Das heißt: Viele wissen um die Bedeutung, aber die Umsetzung fällt oft schwer.

Auch in Deutschland wächst die Nachfrage nach schnellen, gesunden Alternativen, die wenig Zeit kosten und trotzdem nahrhaft sind. Das ist ein guter Weg: Gesunde Ernährung einfacher zu machen kann helfen, die Nachfrage nach Fast Food und verarbeiteten Lebensmitteln zu senken.

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