Wenn die Mascara selbst zu mutig ist: die Alternativen
Nicht jede mag das Gefühl, farbige Wimpern durch den Bürotag zu tragen. Dann gibt es mildere Übersetzungen desselben Trends: ein pflaumenfarbener Lidschatten, nur als Schatten an der Wimpernwurzel verwischt. Ein rotbrauner Eyeliner, mit dem Finger weich geschoben. Oder, am unauffälligsten, ein Augenbrauengel in warmem Braun kombiniert mit einer kastanienbraunen Mascara – das ist der Einsteigerton, der wirklich allen steht.
Und ein Hinweis zur Pflege, den man leicht vergisst: Farbige Formeln verlangen das gleiche gründliche Abschminken wie schwarze. Ein mildes Öl oder Mizellenwasser auf ein Wattepad, zwanzig Sekunden auflegen, dann sanft nach unten abstreifen. Rubbeln kostet Wimpern, und die wachsen im Winter gefühlt am langsamsten nach.
Welche Augenfarbe passt zu dunkelroter Mascara?
Am spektakulärsten ist der Kontrast bei grünen und haselnussbraunen Augen, weil Rot und Grün sich gegenseitig verstärken – das Grün wirkt plötzlich intensiver. Bei blauen Augen bringt ein eher pflaumiges, violettstichiges Burgunder die Tiefe, bei dunkelbraunen Augen ein warmes Mahagoni, das die goldenen Anteile in der Iris hervorholt. Ausprobieren lohnt sich in jedem Fall: Tageslicht am Fenster entscheidet ehrlicher als Drogeriebeleuchtung.
Wirkt farbige Mascara im Büro nicht zu auffällig?
In einer dünnen Schicht und ohne Lidstrich fällt die Farbe den meisten Menschen gar nicht bewusst auf – sie registrieren nur, dass du wacher aussiehst. Wenn du dir unsicher bist, starte mit der Variante nur an den äußeren Wimpern oder mit einem rotbraunen statt knallig weinroten Ton und steigere dich, wenn du dich damit wohlfühlst.










