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„Jeden Abend sehe ich den Sonnenuntergang“ – Die 10 schönsten, aber unterschätzten Freuden

Angela Fischer3 Min. Lesezeit
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„Jeden Abend sehe ich den Sonnenuntergang“ – Die 10 schönsten, aber unterschätzten Freuden — Freizeit
In diesem Artikel

Glück steckt nicht nur in gutem Essen, Sex und Geld.

Frische Wäsche

Mein täglicher Luxus, der so einfach und doch so wunderbar ist: Nach Hause kommen und den BH ausziehen. Dann duschen, Haare waschen, frisch und ohne Make-up in meinen sauberen Pyjama schlüpfen und mich in frisch gewaschene, kuschelige Bettwäsche einkuscheln. Ein kleines Stück Himmel.

Fellnasen

Wenn mein Hund mich mit überschwänglicher Freude begrüßt – egal ob ich von der Arbeit, einer Reise oder dem Supermarkt komme. Und wenn meine Katze statt eines teuren Katzenbetts mich wählt und auf mir einschläft.

Das große Blau

Mein Herz schlägt jedes Jahr höher, wenn ich im Urlaub das Meer zum ersten Mal sehe. Mein Verlobter ist Spanier und lebt mit mir hier, aber in Barcelona aufgewachsen – für ihn ist das Meer Alltag. Für mich ist der Anblick des großen Blaus jedes Mal ein warmes Gefühl im Herzen.

Nein

Nach Jahren des Anpassungsdrucks und mich selbst zurückzustellen, habe ich gelernt, Nein zu sagen – und das ohne Schuldgefühle oder Selbstvorwürfe. Ich kenne meine Grenzen und lasse niemanden sie überschreiten. Für mich ist es eine der unterschätztesten und zugleich schönsten Freuden, mit voller Gelassenheit Nein zu sagen.

Donnergrollen

Ein Gewitter – aber nur abends. (Und natürlich, wenn ich zu Hause bin und nicht draußen gegen den Sturm kämpfe.) Ein abendliches Gewitter beruhigt mich immer. Ich lausche dem prasselnden Regen, dem Donner, beobachte die Blitze – alles sicher und warm von meinem Zuhause aus. Für mich pure Entspannung.

Das Geschäft

Im Büro auf die Toilette gehen – nicht nur eine Erleichterung, sondern auch ein kleines, feines Vergnügen, wenn man dafür sogar bezahlt wird.

Abenddämmerung

Ich habe mein ganzes Leben in der Hauptstadt gelebt und nur im Urlaub schöne Sonnenuntergänge gesehen. Vor ein paar Monaten habe ich eine Wohnung gefunden, von der ich jeden Abend beobachten kann, wie die Sonne hinter den Bergen verschwindet. Es ist zwar nur eine kleine, einfache Wohnung in einem Plattenbau, aber ich liebe sie. Jeden Tag stoppe ich, was ich gerade mache, und lasse alles fallen, wenn der Sonnenuntergang beginnt. Ich gehe auf den kleinen Balkon und schaue still zu, wie die letzten Sonnenstrahlen am Horizont verschwinden. So schön, dass man nie genug davon bekommt.

Ohne Wecker

In der Woche gibt es einen einzigen Tag, an dem ich so lange schlafen kann, wie ich will. An dem ich weiß, dass ich nicht vom Wecker geweckt werde. Die ganze Woche freue ich mich auf diesen kleinen Luxus, an dem ich langsam und ganz von selbst aufwachen kann und so lange im warmen Bett faulenze, wie ich möchte.

Knacken und Knistern

Massagen sind bekanntlich wohltuend, aber viel weniger Leute gehen zum Chiropraktiker – dabei finde ich das noch viel genussvoller. Ich sitze viel, deshalb sind meine Gelenke oft verspannt. Dann gibt es nichts Besseres als ein gutes Knacken. Mein Chiropraktiker knackt Hände, Füße, Rücken, Schultern – am liebsten aber, wenn er zum Schluss meinen Kopf zieht, als wollte er ihn abreißen, und ich spüre, wie meine Wirbelsäule vom Nacken bis zum Steißbein „durchknackt“. Klingt vielleicht gruselig, ist aber ein fantastisches Gefühl. Danach gehe ich wie auf Wolken nach Hause – kann ich jedem nur empfehlen!

Duftend

Ich liebe es, wenn etwas angenehm riecht. Ein leichter Duft, ein feiner Kuchen… aber am liebsten mag ich den Geruch von Regen. Nach einem Schauer setze ich mich in den Garten, schließe die Augen und atme tief den frischen Duft ein – ich liebe es.

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