Wie oft sollte ich meinen Kleiderschrank wirklich umräumen?
Zweimal im Jahr reicht völlig, jeweils dann, wenn du merkst, dass du morgens an der Hälfte der Teile vorbeischiebst – meist im März und im September. Alles andere ist Pflege im Kleinen: einmal pro Woche die Bügel gerade ziehen, den Wäschekorb leeren, kaputte Teile in die Reparaturecke legen.
Hilfreich ist ein fester Termin im Kalender, sonst geschieht es nie. Zwei Abende in der Woche, an der du ohnehin zu Hause bist, genügen für den kompletten Wechsel inklusive Einlagern.
Was mache ich mit Teilen, von denen ich mich nicht trennen kann?
Dafür gibt es die Vielleicht-Kiste. Alles, was du weder tragen noch weggeben kannst, kommt hinein, die Kiste wird mit dem heutigen Datum beschriftet und in den Keller oder oben in den Schrank gestellt. Wenn du in sechs Monaten kein einziges Teil daraus vermisst hast, gehst du die Kiste ein zweites Mal durch – meist fällt die Entscheidung dann leicht.
Und für die echten Erinnerungsstücke, das Kleid von einem besonderen Tag oder die Jacke der Großmutter: Die dürfen bleiben, gehören aber nicht in die tägliche Zone. Sie leben besser in einer eigenen Stoffbox, gut verpackt und klar als das benannt, was sie sind – Andenken, keine Garderobe.











