Die Zonenregel: Was du täglich trägst, hängt in Griffhöhe
Ordnung nach Farben sieht schön aus und funktioniert im Alltag oft schlecht. Sortiere lieber nach Griffhäufigkeit. In die mittlere Zone, also alles zwischen Hüfte und Augenhöhe, kommt die Arbeits- und Alltagsgarderobe der kommenden acht Wochen: Jeans, Hosen, Blusen, zwei bis drei Strickteile, ein Blazer. Oben lagert Selteneres wie Festliches und Mützenkörbe. Unten stehen Schuhe und schwere Kisten.
Innerhalb der mittleren Zone hilft eine zweite Unterteilung nach Anlass statt nach Kleidungsart: eine Handbreit für Bürotage, eine für Wochenende, eine für Sport und Zuhause. So sieht man morgens sofort, welche Kombination fertig ist. Strick wird grundsätzlich gefaltet, nicht gehängt, sonst zieht das Eigengewicht die Schultern lang. Blazer, Hemden, Kleider und alles mit Struktur hängen – am besten auf breiten Bügeln, die die Schulterform stützen.
Sommersachen einlagern, ohne sie zu ruinieren
Der wichtigste Satz beim Einlagern: nichts Ungewaschenes. Unsichtbare Reste von Sonnencreme, Deo oder Schweiß oxidieren über den Winter und werden im Frühjahr zu gelblichen Rändern, die sich kaum noch entfernen lassen. Also alles waschen oder lüften, vollständig trocknen lassen und erst dann verpacken.
Verpackt wird in Stoff, nicht in Plastikfolie: Baumwollbeutel, alte Kissenbezüge oder Boxen mit Deckel, die Luft lassen. Leinen und Baumwolle vertragen Falten gut, Seide und Viskose legt man locker und mit möglichst wenig Knicken. Wolle und alles mit Naturfasern freut sich über ein Säckchen Lavendel oder ein Stück Zedernholz – beides regelmäßig auffrischen, sonst wirkt es nach ein paar Monaten nur noch dekorativ. Und: Boxen beschriften. „Sommer leicht" und „Sommer Kleider" spart im Mai eine Viertelstunde Suchen.






