Für die kalte Saison lohnt sich zusätzlich die Rotation: Leinen, dünne Kleider und Sandalen wandern in eine beschriftete Box, Wolle und Mäntel kommen nach vorn. Wolle lagerst du sauber und möglichst luftig ein, weil Rückstände von Parfüm und Hautschuppen Motten anziehen; Lavendel oder Zedernholz sind eine nette Ergänzung, ersetzen aber nicht das Waschen vor dem Einlagern.
Wie oft sollte ich meinen Kleiderschrank ausmisten?
Zweimal im Jahr reicht völlig, am besten beim Wechsel zwischen warmer und kalter Garderobe, weil du ohnehin alles in der Hand hast. Zwischendurch genügt das laufende System: der Weitergabe-Beutel und die Regel, dass nichts zurück in den Schrank wandert, was du beim Anziehen schon wieder ausgezogen hast.
Was mache ich mit Kleidung, die ich nicht mehr trage?
Gut erhaltene Stücke freuen sich über ein zweites Leben – über Kleiderkreisel im Freundeskreis, Secondhand-Läden, soziale Einrichtungen oder einen kleinen Verkauf. Beschädigte Textilien gehören nicht in den Restmüll, sondern in die Altkleidersammlung oder, wenn sie wirklich hinüber sind, in den eigenen Putzlappenvorrat. Wichtig ist nur, dass die Tüte tatsächlich das Haus verlässt und nicht im Flur überwintert.
Der eigentliche Gewinn
Ein sortierter Kleiderschrank spart dir nicht nur Minuten am Morgen. Er zeigt dir auch sehr ehrlich, welchen Stil du tatsächlich lebst – und nicht, welchen du einmal kaufen wolltest. Wer das sieht, trifft beim nächsten Einkauf bessere Entscheidungen. Und genau dort beginnt die Garderobe, die dich wirklich trägt.











