Was besser draußen bleibt
Nicht alles, was frisch bleiben soll, gehört in die Kälte. Tomaten verlieren dort ihr Aroma und werden mehlig, Kartoffeln entwickeln einen süßlichen Geschmack, Zwiebeln und Knoblauch werden weich. Basilikum lässt im Kühlschrank binnen zwei Tagen die Köpfe hängen, er steht lieber wie ein Blumenstrauß im Wasserglas auf der Fensterbank. Auch Bananen, Zitrusfrüchte und unreife Avocados bleiben draußen – reife Avocados dagegen dürfen in die Kälte, das bremst sie aus.
Und Brot gehört nie in den Kühlschrank: Es altert dort schneller als bei Raumtemperatur. Einfrieren ist die bessere Lösung, in Scheiben, damit du nur nimmst, was du brauchst.
Wie oft sollte ich den Kühlschrank reinigen?
Ein kurzes Auswischen der Fächer alle zwei Wochen reicht meistens, dazu zwei- bis viermal im Jahr eine gründliche Runde, bei der alles herauskommt. Für die gründliche Reinigung genügt warmes Wasser mit einem Schuss Essig oder Zitronensäure; scharfe Reiniger sind unnötig, und vergiss die Türdichtung nicht, denn dort sammelt sich am meisten. Ein offenes Schälchen Natron im Fach nimmt Gerüche auf, muss aber regelmäßig getauscht werden.
Welche Temperatur ist für den Kühlschrank richtig?
Als Orientierung gelten rund fünf bis sieben Grad im mittleren Fach, das Gefrierfach deutlich darunter. Wenn du unsicher bist, stell ein Thermometer in ein Wasserglas ins mittlere Fach und lies nach einigen Stunden ab – so misst du die tatsächliche Temperatur des Inhalts statt der Luft, die beim Öffnen kurz einströmt.











