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„Starte den Tag mit der größten Aufgabe!“ Zeitmanagement für vielbeschäftigte Mütter

Göczö Nora4 Min. Lesezeit
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„Starte den Tag mit der größten Aufgabe!“ Zeitmanagement für vielbeschäftigte Mütter — Familie
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Plane jeden Abend den nächsten Tag

Es ist wichtig, einen groben Plan für den nächsten Tag zu haben. Wie oft hast du schon etwas Wichtiges vergessen? Selbst die dringendsten Aufgaben können im Stress leicht untergehen. Das passiert, weil unser Gehirn nach der Erledigung der zweiten oder dritten Aufgabe automatisch eine Pause sucht. Bei zu großem Druck schützt es sich vor Erschöpfung, indem es nicht vor der nächsten wichtigen Aufgabe warnt. Mit einer sorgfältig geplanten Liste vom Vorabend passiert dir das nicht.

Wichtig ist, dass auf deiner Liste nicht nur ungeliebte Aufgaben stehen, wie die Sportausrüstung der Kinder waschen oder das Kinderzimmer aufräumen. Füge auch Dinge hinzu, die dir tagsüber Freude bereiten und dich aufladen.

Starte den Tag mit der größten Aufgabe

Wöchentlicher Einkauf, Großputz, Abendessen für Gäste oder Wochenendvorbereitungen? All das sind körperlich anstrengende und zeitintensive Aufgaben, wenn du sie gut erledigen willst. Beginne deinen Tag damit, so hast du später den Kopf frei. Und du hast das Erfolgserlebnis, dass du die wichtigste Aufgabe des Tages schon vormittags erledigt hast.

Erstelle für den Wocheneinkauf immer eine Liste und kaufe die haltbaren Lebensmittel doppelt ein! Beim Putzen arbeite Raum für Raum und beginne erst mit dem nächsten Zimmer, wenn das vorherige komplett fertig ist.

Beim Kochen sparst du Zeit und Nerven, wenn du größere Mengen zubereitest oder zwei bis drei Gerichte auf einmal kochst, die du kühlen oder einfrieren kannst. Versuche, das Kochen am Freitagabend zu erledigen, damit du den Samstag nicht am Herd verbringen musst. Stattdessen kannst du die Kinder ins Kino, auf den Spielplatz oder an den See mitnehmen – was immer sie möchten. 

Sei kein Perfektionist – 80 Prozent reichen

Die meisten Perfektionisten sind ständig unzufrieden und können sich nicht über das freuen, was sie geschafft haben. Sei nicht so! Wenn du heute keine Zeit mehr für etwas hast, verschiebe es. Wenn du unter Druck stehst, halte kurz inne und setze Prioritäten. Du wirst schnell merken, dass manches warten kann. Lass die Sorgen los und atme auf. Eine entspannte Mama macht auch die Kinder glücklicher.

Mutter entspannt auf dem Sofa

Alles hat seinen festen Platz

Du sparst viel Zeit, wenn du dir angewöhnst, jedem Gegenstand einen festen Platz zu geben. Schlüssel, Geldbeutel, Handy oder Autoschlüssel zu suchen, kostet uns oft Jahre unseres Lebens. Hänge für die Schlüssel einen kleinen Haken oder Behälter neben die Haustür.

Manche sagen, das sei keine gute Idee, weil Einbrecher so das Auto mitnehmen könnten. Statistisch ist das praktisch ausgeschlossen. Dafür sparst du Zeit und vor allem nervige Suchaktionen. Bring auch deinen Kindern bei, ihre Lieblingskuscheltiere immer ins Bett zu legen, damit sie abends nicht panisch suchen müssen.

Hab immer ein Buch oder Musik dabei

Leerlaufzeiten wie Reisen, Autofahren oder Warten bieten perfekte Momente zum Auftanken. Wenn du diese bewusst mit beruhigenden Aktivitäten füllst, fällt es dir leichter, den Herausforderungen des Tages standzuhalten. Ein Roman, Kopfhörer oder Headset gehören in jede Tasche!

Musik und Lesen bringen dich in wenigen Minuten in einen entspannten Zustand. Vermeide aber eine Falle: Greife nicht zum Handy, um auf Facebook zu schauen oder neue Nachrichten zu checken. Warum?

Schalte die Synchronisation auf deinem Handy aus

In unserer beschleunigten (oder von uns selbst beschleunigten) Welt stehen wir in derselben Zeit zehnmal so vielen Aufgaben gegenüber wie vor ein bis zwei Jahrzehnten. Viele davon sind Pflichten, die nur wir als dringend empfinden, tatsächlich sind sie es nicht. Soziale Netzwerke sind so gestaltet, dass sie dich auch ohne konkreten Grund anziehen. 

Die Synchronisation auf dem Handy sorgt dafür, dass jede Minute kleine Symbole dich darauf hinweisen, dass du eine Nachricht hast, jemand ein Gespräch begonnen hat, dein Foto geliked wurde oder du eine Einladung erhalten hast. Das führt schnell dazu, dass du alle zehn Minuten das Bedürfnis hast, aufs Display zu schauen, aus Angst, etwas zu verpassen.

Psychologen nennen das schon eine Sucht. Wenn eine "Benachrichtigung" erscheint, reagierst du sofort und findest oft etwas, das dich weiter scrollen lässt, auch wenn es nicht wichtig ist. Diese Falle kannst du umgehen, indem du automatische Benachrichtigungen auf deinem Handy ausschaltest und die Seiten nur besuchst, wenn du wirklich Zeit dafür hast.

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