Vier bis zwei Wochen vorher: packen, was du nicht brauchst
Jetzt beginnt das Packen, aber nur mit Dingen, die im Alltag nicht fehlen: Bücher, Winter- oder Sommerkleidung je nach Saison, Deko, Ersatzgeschirr, Werkzeugkisten. Kleine Kartons für schwere Sachen, große für Leichtes – ein Karton voller Bücher, den niemand heben kann, ist ein Karton, der am Umzugstag stehen bleibt.
Beschriften ist die Arbeit, die sich am meisten auszahlt. Ich schreibe auf jede Kiste zwei Dinge: den Zielraum in der neuen Wohnung und drei Stichworte zum Inhalt. Zusätzlich markiere ich die Kartons, die zuerst geöffnet werden müssen, mit einem dicken Strich an zwei Seiten. Wenn du mit Kindern umziehst, lass sie ihre eigene Kiste bemalen – das nimmt dem Ganzen die Bedrohlichkeit und beschäftigt sie an Nachmittagen, an denen du sonst niemanden hättest.
Die letzte Woche: Nachsendung, Nachbarn, Nervensicherheit
In der letzten Woche geht es um Kleinigkeiten, die am Tag selbst groß werden. Nachsendeauftrag einrichten, Adressänderungen bei Bank, Arbeitgeber, Schule, Kita und Ärzten notieren, Halteverbot für den Transporter organisieren, falls das in deiner Straße nötig ist, und die Nachbarn im alten wie im neuen Haus kurz informieren – ein Zettel im Treppenhaus reicht und spart am Umzugstag Diskussionen.






