Kühlschrank und Tiefkühlfach werden jetzt leergegessen, nicht leergeräumt. Ich koche in dieser Woche bewusst nach Vorrat und plane für den Umzugstag etwas, das ohne Küche funktioniert. Und für alle, die mit Tieren umziehen: eine Betreuung an einem ruhigen Ort ist für Hund und Katze deutlich weniger Stress als eine offene Wohnungstür und fremde Leute im Flur.
Am Tag selbst: eine Person koordiniert, alle anderen tragen
Ein Umzug braucht jemanden, der nicht trägt, sondern lenkt: Wer sagt, welcher Karton in welchen Raum kommt, wo der Transporter steht, wann Pause ist und wo das Wasser steht. Diese Rolle ist keine Faulheit, sie ist der Grund, warum am Abend niemand vierzig Kartons im Flur stapelt. Stelle in jedem Raum ein Blatt mit dem Raumnamen an die Tür – dann müssen Helfende nicht fragen.
Wann sollte ich mit dem Packen anfangen?
Als Faustregel starte ich vier Wochen vorher mit allem, was ich im Alltag nicht anfasse, und packe in der letzten Woche nur noch das Nötige. Wer erst drei Tage vorher beginnt, packt zwangsläufig unsortiert – und sucht danach wochenlang Dinge, die irgendwo zwischen Küchenkram und Badezimmer gelandet sind.
Was gehört in die Erste-Nacht-Kiste?
Alles, was du brauchst, ohne einen weiteren Karton zu öffnen: Bettwäsche, Handtücher, Zahnbürsten, Toilettenpapier, Ladekabel, Medikamente, Kaffee samt einer Tasse, ein Messer, Duschgel und für Kinder das Lieblingskuscheltier. Diese Kiste fährt im eigenen Auto mit, nicht im Transporter – dort ist sie am Abend garantiert unauffindbar.











