Margarete Wolf
Margarete Wolf schreibt über Beziehungen, Familie und die stille emotionale Wetterlage, die beides prägt. Sie interessiert sich für das, was andere auslassen — die Schwiegereltern, den Hund, die Freundschaft, die in den Dreißigern komisch wurde — und nimmt es genauso ernst wie die großen Themen.
Artikel von Margarete Wolf

Kann ein Mensch sich wirklich ändern? Woran du echte Veränderung erkennst
Zwischen aufrichtiger Reue und echtem Wandel liegen Wochen voller kleiner Handlungen. So unterscheidest du beides – bei anderen und bei dir selbst.

Wenn ihr nur noch den Kalender besprecht: das leise Warnsignal in langen Beziehungen
Viele Paare merken zu spät, dass ihre Gespräche nur noch aus Terminen, Einkäufen und Zuständigkeiten bestehen. Woran du es erkennst – und wie ihr zurück ins echte Reden findet.

Wenn die Schwiegereltern einen Schlüssel haben: Grenzen setzen, ohne die Familie zu sprengen
Ein Wohnungsschlüssel ist selten nur ein Schlüssel – er ist eine Frage von Vertrauen, Nähe und Zuständigkeit. So sprichst du das an, ohne jahrelangen Groll zu ernten.

Streit um die Sonnenliege: Wie du Konflikte mit Fremden entschärfst, bevor sie kippen
Ein Handtuch, eine Liege, zwei Meinungen – und plötzlich steht man zitternd vor einem Fremden. Was im Körper passiert, welche Sätze die Temperatur senken und wann du einfach gehen solltest.

Wie organisiere ich eine Beerdigung? Die ersten Schritte, wenn der Kopf nicht mitspielt
Wenn jemand stirbt, muss plötzlich sehr viel entschieden werden – ausgerechnet von den Menschen, die gerade am wenigsten entscheidungsfähig sind. Eine ruhige Reihenfolge, die hilft, wenn man selbst keine hat.

Was einer Freundin nach der Trennung wirklich hilft – und welche gut gemeinten Sätze verletzen
Wenn eine Freundin verlassen wird, wollen wir alle trösten – und greifen dabei oft zu Sätzen, die das Gegenteil bewirken. Was trägt, was verletzt, und warum die zwölfte Woche wichtiger ist als die erste.

Müde, aber hellwach: Was abends hilft, wenn der Schlaf ab 40 unruhig wird
Erschöpft ins Bett fallen und um drei Uhr mit offenen Augen daliegen – viele Frauen kennen dieses Muster ab Mitte vierzig. Was den Abend beruhigt und was in der wachen Stunde wirklich hilft.

Was Kinder als Zuwendung abspeichern – und warum große Gesten selten dazugehören
Eltern investieren oft in Ausflüge, Geschenke und besondere Tage. Erinnert wird aber meist etwas ganz anderes: die kleinen, wiederkehrenden Momente, in denen ein Kind ungeteilte Aufmerksamkeit bekommt.

Wer hat einen Schlüssel zu unserer Wohnung? Grenzen setzen, ohne die Familie zu verlieren
Ein Schlüssel ist nie nur ein Stück Metall. Wie ihr klärt, wer eure Wohnung wann betreten darf – ruhig, fair und ohne dass daraus ein Familienkrieg wird.

Wie organisiere ich eine Beerdigung? Was in den ersten Tagen wirklich zählt
Wenn jemand stirbt, muss plötzlich vieles gleichzeitig geregelt werden. Eine ruhige Reihenfolge für die ersten Tage – und die Erlaubnis, das meiste später zu erledigen.

Bevor du dich in eine Rasse verliebst: Die Fragen, die vor dem Welpen kommen
Die beliebtesten Hunderassen sind beliebt, weil sie liebenswert sind – nicht, weil sie unkompliziert wären. Was du über typische Veranlagungen wissen solltest, bevor das Herz die Entscheidung trifft.

„Die Liebe meines Lebens“: Warum dieser Satz mehr über heute erzählt als über früher
Gerade wird wieder viel über den größten aller Liebessätze geredet. Warum Superlative in Beziehungen so verführerisch sind – und wie du über frühere Lieben sprichst, ohne die gegenwärtige zu verletzen.

Zurück aus dem Ferienmodus: Wie Teenager wieder in den Schulrhythmus finden – ohne Machtkampf
Die ersten Schultage sind für viele Familien anstrengender als der ganze Sommer. Warum der Umstieg Jugendlichen körperlich schwerfällt – und welche kleinen Weichen den Morgen retten.

„Du siehst so gut aus!
Wenn Komplimente über den Körper wehtun

Erziehen wie in den 90ern: Was davon heute noch trägt – und was wir besser dort lassen
Freies Spielen, Langeweile, weniger Terminkalender: Ein Teil der 90er-Kindheit tut Kindern heute tatsächlich gut. Ein anderer Teil war nie liebevoll, sondern nur laut.

Spät heiraten: Was zwei erwachsene Menschen leichter macht – und wo es trotzdem knirscht
Mit 45, 55 oder 65 zu heiraten ist keine nachgeholte Jugend, sondern eine eigene Disziplin. Was späte Paare mitbringen, welche Gespräche vorher auf den Tisch gehören – und warum die Feier klein sein darf.

„Mit einem meiner Kinder ist es einfach leichter" – das Elterntabu, das kaum jemand ausspricht
Die meisten Eltern lieben ihre Kinder gleich stark – aber nicht gleich mühelos. Warum das normal ist, was Kinder wirklich davon merken und wie du die Balance wieder herstellst.

„Ich brauche nichts“: Warum Teenager sich nichts mehr wünschen – und was du trotzdem schenken kannst
Der Geburtstag steht an und dein Kind sagt nur: keine Ahnung, ist mir egal. Hinter der Wunschlosigkeit steckt selten Undankbarkeit – sondern etwas, das sich verstehen und liebevoll umgehen lässt.

Wenn die Lust leiser wird: Was Alltag, Erschöpfung und Nähe damit zu tun haben
Viele Paare erleben Phasen, in denen das Verlangen einfach nicht kommt. Warum das selten an der Liebe liegt – und wie ihr darüber sprecht, ohne dass sich jemand abgelehnt fühlt.

Schockanruf bei den Eltern: Wie du das Gespräch führst, bevor es passiert
Vom Enkeltrick liest man immer wieder – und trotzdem sprechen die meisten Familien nie darüber. So führst du das Gespräch mit deinen Eltern, ohne sie zu bevormunden.

„Mit einem meiner Kinder ist es einfach leichter“ – das Elterntabu, über das kaum jemand spricht
Fast alle Eltern lieben ihre Kinder gleich – aber nicht alle gleich mühelos. Warum Nähe unterschiedlich ausfällt, was Kinder davon mitbekommen und wie man das Ungleichgewicht ausgleicht.

„Lass mich einfach“ – wie Gespräche mit Teenagern zu Hause wieder in Gang kommen
Aus dem Kind, das alles erzählt hat, wird plötzlich jemand, der die Zimmertür schließt. Das ist normal – und es gibt Wege zurück ins Gespräch, die ohne Verhör funktionieren.

25 Jahre zusammen: Was Paare tun, die lange gut miteinander bleiben
Eine Silberhochzeit in der Öffentlichkeit rührt uns nicht nur wegen der Fotos. Sie stellt die eigentliche Frage: Was machen Menschen konkret, die über Jahrzehnte freundlich, neugierig und verbunden bleiben?