Zabolai Margit
Zabolai Margit schreibt für Bienvibe geprüfte, kompakte Lifestyle-Inspiration zu Wellness, Stil, Beziehungen und mehr.
Artikel von Zabolai Margit· Seite 4 von 4

Ungarns lustigste Ortsnamen – 5 Namen, über die wir Tränen gelacht haben
Ortsnamen zeigen oft, dass man mitten im Nirgendwo ist, doch in der wirklich lebendigen ungarischen Provinz gibt es viele Orte mit richtig witzigen Namen, die es wirklich gibt.

Nein, dein Hund ist nicht wie dein Kind
Ich bin ein Mädchen vom Land und bin mein ganzes Leben lang mit Hunden und Katzen aufgewachsen. Als junge Erwachsene habe ich meine erste eigene Katze adoptiert, die über 10 Jahre lang meine Begleiterin war. Als ich sie schließlich gehen lassen musste, begleitete mich eine Freundin zur Tierarztpraxis, von wo sie mich buchstäblich herausziehen musste, weil ich vor Schluchzen kaum atmen konnte.

Rassistische, sexistische und homophobe Sprüche sind kein Spaß – so gehe ich damit um
Ich schätze mich glücklich, von Menschen umgeben zu sein, bei denen Aggression und offene Konfliktsuche tabu sind. Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten sind erlaubt, aber niemand versucht bewusst, jemanden zu verletzen – solches Verhalten ist in meinem Umfeld inakzeptabel. Doch Mikroaggressionen entkommen niemandem, und gerade diese Sätze können besonders tief verletzen. Vielleicht, weil wir nicht dagegen vorgehen, sondern als Gemeinschaft entschieden haben, dass „das geht noch“. Für mich nicht.

Bin ich weniger wert, wenn ich keine Plus-Size bin? Die Falle der Body Positivity
Die Body-Positivity-Bewegung zählt zu den wichtigsten gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre. Ihre Wurzeln reichen bis in die 60er zurück – damals kämpfte sie vor allem für die Rechte und Akzeptanz marginalisierter Körper, insbesondere übergewichtiger Menschen. Doch erst im letzten Jahrzehnt wurde sie zur Massenbewegung. Mit dem Boom der sozialen Medien wurden Plus-Size-Models, Dehnungsstreifen, Cellulite und vielfältige Körperformen endlich sichtbar – auf Instagram, TikTok, in Kampagnen und auf Großplakaten.

Hätte ich diese 5 Dinge vor meinem ersten Tattoo gewusst
Ich liebe meine Tattoos. Jedes erzählt eine Geschichte, hält eine Erinnerung oder ein Gefühl fest, das ich für immer bei mir tragen wollte. Manche erinnern an meine Geburtserfahrung, andere an eine Legende aus meiner Heimat, und einige verstehe nur ich ganz genau.

GenZ-Trends, denen ich als Millennial nie folgen werde
Es gibt diesen Moment im Leben, in dem man laut sagt: „Das ist einfach nichts mehr für mich.“ Bei mir war es, als ich versuchte, meinen Scheitel in der Mitte zu tragen – und im Spiegel schaute mich ein leicht verzweifelter Harry Potter an. Da wusste ich: Ich bin offiziell in der Phase angekommen, in der ich Trends nicht mehr hinterherjage, sondern sie lieber in Frieden gehen lasse.

Ich verstehe, dass es für Männer gerade schwer ist – aber die Antwort ist nicht, Frauenrechte zurückzunehmen
Man muss nicht lange durch soziale Medien oder Foren scrollen, um auf Posts, Videos oder Kommentare zu stoßen, die sagen, Frauen „wollen zu viel“, „haben die Männer ruiniert“ oder es sei „Zeit, die Kontrolle zurückzuholen“. Hinter diesen Aussagen steckt nicht nur Frustration, sondern eine echte gesellschaftliche Krise. Ja, viele Männer kämpfen gerade – doch die Antwort kann niemals sein, die Rechte der Frauen infrage zu stellen.

Bist du die Freundin oder die Mutter? Warum sind Frauen in Beziehungen mütterlich?
In einer Beziehung ist es natürlich, sich ab und zu umeinander zu kümmern. Doch es gibt eine Grenze, wenn Fürsorge in eine ungleiche Lastenverteilung übergeht – besonders, wenn eine Partei sich fast wie ein Elternteil verhält.

Ist es wirklich so schlimm, wenn Frauen nur 20 % der Männer wollen? Wir haben die Latte nicht so hoch gelegt
In letzter Zeit wurde eine Theorie wieder populär, wonach Frauen nur wirklich 20 % der Männer brauchen. Die Debatte begann in den sozialen Medien und erhielt kürzlich im Zusammenhang mit dem Film Kamaszok neuen Schwung: Eine Szene des Films zeigt, wie komplex die Beziehungserwartungen junger Menschen sind und wie verzerrt das Bild von Geschlechterrollen und Erwartungen sein kann.

So hat mich Ghosting beeinflusst und so habe ich mein Selbstvertrauen wieder aufgebaut
Nach meiner Scheidung dauerte es lange, bis ich wieder genug Mut gesammelt hatte, um mich bei einer Dating-App anzumelden. Schon die ersten Schritte waren beängstigend: wieder neue Leute kennenlernen, sich öffnen, mit Menschen sprechen, die nichts über mich wissen. Man ist in solchen Momenten besonders sensibel – ich zumindest war es. Gleichzeitig war ich auch aufgeregt: Ich wollte wieder Schmetterlinge im Bauch spüren, die Aufregung einer Verbindung erleben. Doch dann kam das erste Ghosting und zerstörte mein frisch aufgebautes Selbstvertrauen in Stücke.

Meine Mutter lehrte mich, dass Schmerzen zum Frausein dazugehören – und das hätte mich fast das Leben gekostet
Meine erste Periode bekam ich mit dreizehn. Ich erinnere mich nicht nur an die Angst, sondern auch an die krampfartigen Schmerzen, die ich damals noch nicht einordnen konnte.