Sechs Fächer reichen für fast jeden Haushalt
Komplizierte Systeme halten nicht. Was hält, sind wenige, sehr klare Kategorien: Einkommen und Steuer, Wohnen (Miete oder Eigentum, Nebenkosten, Handwerker), Versicherungen, Gesundheit, Verträge und Abos, Vorsorge und Persönliches (Ausweise, Urkunden, Vollmachten, Patientenverfügung). Mehr brauchst du im Alltag nicht. Innerhalb jedes Fachs sortierst du schlicht nach Jahr, das Neueste nach vorn.
Praktisch ist ein kleiner Zettel vorn im Ordner, auf dem steht, wo das liegt, was nicht in den Ordner passt: der Schlüssel zum Bankschließfach, die externe Festplatte, das Passwortheft. Wer schon einmal für ein krankes Elternteil nach einer Police gesucht hat, weiß, wie wertvoll so ein Hinweis ist. Diese Liste ist kein Misstrauensbeweis, sondern eine Freundlichkeit an alle, die dir nahestehen.
Digital und Papier müssen sich nicht streiten
Viele Unterlagen kommen heute nur noch als PDF im Postfach an – und verschwinden dort zuverlässig. Lege dir im Mail-Programm und auf dem Rechner dieselben sechs Ordner an, die du physisch nutzt. Gleiche Namen, gleiche Logik. Dann musst du dir nie merken, ob etwas gedruckt oder digital existiert, du suchst einfach an der gleichen Stelle in zwei Welten.






